Zwei Ausgaben von "Denn Sie wissen nicht, was passiert" hat Günther Jauch bereits verpasst und auch bei der dritten und letzten Folge der Staffel, die an diesem Samstag live über die Bühne gehen soll, wird der Moderator wegen seiner Covid-19-Erkrankung fehlen. Das hat ein RTL-Sprecher jetzt gegenüber dem Medienmagazin DWDL.de bestätigt.

Ursprünglich hegte Jauch die Hoffnung, schon in der vergangenen Woche wieder vor der Kamera stehen zu können. Doch daraus wurde nichts, weil seine Viruslast noch immer zu hoch sei, erklärte der Moderator damals. Nun steht also fest, dass Jauch weiterhin in Quarantäne bleiben muss. Wie RTL und die Produktionsfirma i&u ihn diesmal an der Seite von Barbara Schöneberger und Thomas Gottschalk ersetzen wollen, ist noch nicht bekannt.

Den Quoten von "Denn Sie wissen nicht, was passiert" hat Jauchs Abwesenheit bislang nicht geschadet. Durchschnittlich fast drei Millionen Zuschauer sahen in den vergangenen beiden Wochen zu, der Marktanteil lag in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen bislang bei etwa 17 Prozent.

Jauch liest aus Hassbriefen vor

Herumschlagen muss sich Günther Jauch aktuell aber nicht nur mit seiner Corona-Erkrankung, sondern auch mit Hasspost, die ihn erreicht, seit er sich für die Impfkampagne der Bundesregierung engagiert. Damit gelte er jetzt als "Systemling, der sich bei Frau Merkel und ihren Schergen andient", wie der Moderator am Mittwochabend in einer Liveschalte bei "Stern TV" aus einem Schreiben vorlas, das ihn erreichte.

Jauch zeigte sich über das Ausmaß der Kritik erstaunt: "Ich wundere mich, dass es so viele sind. Ich wundere mich, dass die im glasklaren Deutsch mit Subjekt, Prädikat, Objekt das alles formulieren können und dass sie sich vor allem überhaupt nicht scheuen, das mit vollem Namen zu machen."

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