Mit einem Tagesmarktanteil in Höhe von 8,8 Prozent in der Zielgruppe lief es für ProSieben am Freitag nicht allzu gut, aber auch nicht sehr schlecht. Der Wert verschleiert aber ein wenig, wie groß die Probleme in der Primetime waren. Dort erreichte man mit dem Film "The Amazing Spider-Man" nämlich nicht einmal eine Million Zuschauer. 940.000 Menschen waren mit dabei, 490.000 davon kamen aus der werberelevanten Zielgruppe. Der Marktanteil beim jungen Publikum lag daher auch nur bei 6,5 Prozent. 

Im weiteren Verlauf des Abends sah es für ProSieben noch schlechter aus. "Resident Evil: The Final Chapter" fiel später noch auf 4,8 Prozent Marktanteil zurück. Dass es am Ende noch 8,8 Prozent Tagesmarktanteil wurden, ist der Daytime zu verdanken. Fast den ganzen Tag über lang man bei zweistelligen Werten. Sowohl die US-Sitcoms, als auch Eigenproduktionen wie "taff" (13,1 Prozent) und "Galileo" (10,6 Prozent) überzeugten. 

In der Primetime lief es aber eben gar nicht rund - hier musste sich ProSieben sogar RTLzwei geschlagen geben. Dort erreichte man mit dem Film "London Has Fallen" nämlich 1,43 Millionen Zuschauer, 600.000 davon kamen aus der Zielgruppe. Mit 7,7 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen kann man sehr zufrieden sein. Der Erfolg war am späten Abend aber schnell verflogen: "Machine Gun Preacher" fiel ab 22:05 Uhr auf 4,6 Prozent zurück. 

Extrem schlecht sah es am Freitag in der Primetime für Vox und Kabel Eins aus. Bei Vox erreichte die erste "Magnum P.I."-Folge nur 4,0 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe, eine weitere neue Episode sackte danach auf 3,3 Prozent ab - das ist der schlechteste Wert, den die Serie jemals bei Vox eingefahren hat. Die Gesamtreichweite blieb bei weniger als einer Million hängen. Bei Kabel Eins holten zwei alte "Criminal Minds"-Episoden zunächst nur 3,0 und 3,9 Prozent. "Navy CIS" steigerte sich danach immerhin auf 5,0 Prozent, eine neue "Navy CIS: New Orleans"-Folge konnte im Anschluss mit 4,6 Prozent aber keine Bäume ausreißen.