Harry Wijnvoord, Marijke Amado und Ingolf Lück bescherten - gemeinsam mit Moderator Chris Tall und etlichen Murmeln - RTL am Dienstag sehr gute Quoten, insbesondere beim jüngeren Publikum. So verfolgten im Schnitt 1,18 Millionen 14- bis 49-jährige Zuschauer die erste Folge von "Murmel Mania", was in der klassischen Zielgruppe für einen Marktanteil von 14,6 Prozent und einen Vorsprung von über drei Prozentpunkten auf das zweitplatzierte 20:15-Uhr-Format reichte. Mehr junge Zuschauer hatte am Dienstag nur die "Tagesschau". "Murmel Mania" erzielte damit auch einen deutlich höheren Marktanteil als zuletzt "I can see your voice" auf diesem Sendeplatz.

Insgesamt hatten 2,63 Millionen Zuschauer die Murmel-Premiere verfolgt, beim Gesamtpublikum entsprach das einem Marktanteil von 8,7 Prozent. Mit den Gesamt-Reichweiten der Öffentlich-Rechtlichen konnte RTL somit einmal mehr nicht mithalten. Der Primetime-Sieg ging hier auch an diesem Dienstag wieder an Das Erste, wo "Um Himmels Willen" 4,81 Millionen Zuschauer zählte, "In aller Freundschaft" im Anschluss 4,75 Millionen. Das entsprach Marktanteilen von 15,4 und 15,6 Prozent. Im Schlepptau überzeugte auch "Report Mainz" mit gut dreieinhalb Millionen Zuschauern. Meistgesehene Sendung des Tages war aber auch biem Gesamtpublikum die "Tagesschau", die allein im Ersten 5,54 Millionen Zuschauer erreichte.

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Bei den 14- bis 49-Jährigen spielten die ARD-Serien unterdessen keine größere Rolle, die Marktanteile beliefen sich hier auf 5,6 und 6,1 Prozent, hier sah es fürs ZDF, das sich in "ZDFzeit" mal wieder den "Tricks der Lebensmittelindustrie" widmete, besser aus: Die Sendung holte in der jungen Altersgruppe überdurchschnittliche 9,0 Prozent Marktanteil. Die Gesamt-Reichweite blieb mit 3,49 Millionen Zuschauern hinter dem Ersten zurück.

Obwohl Das Erste beim Gesamtpublikum die Primetime dominierte, ging die Tagesmarktführung mit 14,2 Prozent Tagesmarktanteil aber wieder ans ZDF, Das Erste lag hier bei 11,2 Prozent. Das ZDF vor allem Nachmittags unschlagbar, "Bares für Rares" lag hier bei 24,7 Prozent, eine "Rosenheim-Cops"-Wiederholung um 16 Uhr gar bei 25,9 Prozent Marktanteil. Auch am Vorabend punkteten "SOKO Köln" und "Rosenheim-Cops" trotz alter Folgen noch mit 17,7 und 14,6 Prozent Marktanteil.