Der eng getaktete Zeitplan führte dazu, dass das Finale des DFB-Pokals ausnahmsweise nicht an einem Samstag ausgetragen wurde, sondern an Christi Himmelfahrt. Dem Interesse des Publikums hat das nicht geschadet: Mehr als zehn Millionen Zuschauer verfolgten ab 20:45 Uhr das torreiche Aufeinandertreffen von RB Leipzig und Borussia Dortmund, das der BVB letztlich klar für sich entscheiden konnte. Die allermeisten davon verfolgten die Partie im Ersten.

Auf 9,54 Millionen Zuschauer brachte es die Live-Übertragung in der ARD im Schnitt. Das waren über zwei Millionen mehr als beim Pokalfinale im vergangenen Jahr, das wegen Corona damals jedoch erst im Juli stattfinden konnte. Der Marktanteil belief sich nun auf starke 30,0 Prozent und fiel beim jungen Publikum sogar noch geringfügig höher aus: Dort kam das Spiel mit 2,81 Millionen 14- bis 49-jährigen Zuschauern auf hervorragende 30,6 Prozent. Weitere 670.000 Zuschauer erreichte das Finale bei Sky, das sich über 4,2 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe freuen kann.

Im Ersten hatte schon die Vor- und Nachberichterstattung ein großes Publikum vor den Fernseher gelockt: 6,06 Millionen Zuschauer waren im Schnitt beim letzten ARD-Auftritt von Moderator Matthias Opdenhövel dabei, sodass die Marktanteile auch hier bei deutlich mehr als 20 Prozent lagen. Am späten Abend hielt der "Sportschau-Club" zudem noch 1,76 Millionen Zuschauer bei der Stange, was beim Gesamtpublikum für 12,5 Prozent Marktanteil reichte. Bei den 14- bis 49-Jährigen erreichte der Talk am späten Abend sogar noch 16,2 Prozent der Zuschauer.

Kein Wunder also, dass der Sender an Christi Himmelfahrt bei Jung und Alt gleichermaßen die Marktführerschaft einfuhr. Um 20:15 Uhr konnte mit Blick aufs Gesamtpublikum einzig das ZDF noch einigermaßen mithalten: 4,47 Millionen Zuschauer sahen dort eine "Traumschiff"-Wiederholung, die 13,6 Prozent Marktanteil erreichte. Später am Abend punktete zudem "Markus Lanz" mit 1,82 Millionen Zuschauern sowie einem Marktanteil von 15,4 Prozent.