Mit einem 2:1-Sieg gegen die Niederlande machte das deutsche U21-Fußball-Team am Donnerstagabend den Einzug ins Finale der U21-EM perfekt, wo es am Sonntag auf Portugal treffen wird. Und der Blick auf die Quoten, die man nun schon mit dem Halbfinale erzielen konnte, dürfte die Vorfreude darauf bei ProSieben nochmal wachsen lassen. Denn während der ersten 45 Minuten erreichte die Übertragung bei den 14- bis 49-Jährigen bereits einen Marktanteil von 16,3 Prozent, der sich in der zweiten Hälfte sogar noch auf 19,2 Prozent steigerte. Im Schnitt wurden übers gesamte Spiel 17,6 Prozent erreicht. ProSieben sicherte sich damit den Tagessieg beim jungen Publikum.

Ingesamt hatten 2,59 Millionen Zuschauer die erste Halbzeit ab verfolgt, während der zweiten 45 Minuten waren dann angesichts des knappen Spielstands sogar 3,16 Millionen Zuschauer mit dabei. Damit stiegen die Marktanteile auf zunächst 9,2 und dann 13,1 Prozent beim Gesamtpublikum. Über fünf Millionen Zsuchauer schalteten mindestens mal kurz in die zweite Halbzeit rein. Dass sich der Fußball-Abend zunächst noch ziemlich verhalten anließ - die Vorberichterstattung ab 20:15 Uhr erreichte nur 7,3 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe und insgesamt knapp über eine Million Zuschauer - dürfte man da gut verschmerzen können.

Spannend machte es am Nachmittag auch bereits das deutsche Eishockey-Nationateam: Im Penalty-Schießen bezwang es die Schweizer Mannschaft und steht nun im Halbfinale - und nur einen Sieg von der ersten WM-Medaille seit 68 Jahren entfernt. Da das Spiel bereits am Nachmittag zu sehen war, wurde die Millionen-Zuschauer-Marke zwar anders als beim letzten Vorrundenspiel zwar nicht mehr geknackt - aber weit davon entfernt war Sport1 mit seiner Übertragung auch nicht.

Im Schnitt 930.000 Zuschauer hatten Zwischen 15:12 Uhr und kurz vor 18 Uhr Sport1 eingeschaltet, das ließ den Marktanteil auf herausragende 8,4 Prozent beim Gesamtpublikum und sogar 9,1 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen steigen. Ab 19 Uhr übertrug Sport1 dann noch das Spiel zwischen Russland und Kanada und lockte damit 330.000 Zuschauer vor den Fernseher. 1,3 Prozent betrug der Marktanteil beim Gesamtpublikum, 1,1 Prozent in der klassischen Zielgruppe.