Der Kultursender Arte hat am Donnerstagabend die britische Miniserie "The Salisbury Poisonings" ausgestrahlt. Unter dem Titel "Der Giftanschlag von Salisbury" waren gute Quoten drin: Folge eins kam auf 320.000 Zuschauer und 1,3 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum. Die drei weiteren Folgen konnten den Marktanteil im Anschluss sukzessive steigern, erst auf 1,5 und 1,6 Prozent, später waren 1,9 Prozent drin. Damit lag die Miniserie über dem Senderschnitt von Arte, 2020 kam der Sender im Schnitt auf 1,2 Prozent. 

Der Inhalt der Serie basiert auf wahren Begebenheiten. 2018 wurden in der kleinen britischen Stadt Salisbury der Ex-Agent Sergej Skripal und seine Tochter mit dem Nervenkampfstoff Nowitschok vergiftet. In Folge des Anschlags kamen auch weitere Personen, unter anderem einer der ermittelnden Polizisten, mit dem Nervenkampfstoff in Berührung. Der Fall löste schwere diplomatische Verwerfungen zwischen Großbritannien und Russland aus. In Großbritannien sahen bei der Erstausstrahlung der Folgen mehr als zehn Millionen Menschen zu - bei einem TV-Markt, der kleiner ist als der deutsche. Arte erzielte übrigens auch beim jungen Publikum gute Werte. Die ersten beiden Folgen kamen auf 1,0 und 1,1 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen, danach lag die Serie knapp unter der Marke von 1,0 Prozent. 

Erfolgreichster Spartensender war am Donnerstag aber ZDFinfo, das es auf satte 3,1 Prozent Tagesmarktanteil beim jungen Publikum brachte. Schon zur besten Sendezeit punktete man mit "Deutschland in der Urzeit: Die Entstehung Europas" und holte damit 1,6 Prozent. Mit der Reihe "Big Pacific" steigerte man sich später auf deutlich über 3,0 Prozent. Und zur Mittagszeit erzielte der Sender mit den "Mythen-Jägern" 5,4 Prozent.