1,04 Millionen Menschen haben sich am Sonntag die neueste Ausgabe von "Mein Hund fürs Leben" angesehen. In der neuen Nachmittagssendung des ZDF vermittelt Sonja Zietlow Hunde aus einem Tierheim an neue Besitzerinnen und Besitzer. Damit erreichte sie allerdings nur einen Marktanteil in Höhe von 9,6 Prozent, was vor allem aufgrund des Vorprogramms enttäuschend ist. "Duell der Gartenprofis" erreichte zuvor noch 15,3 Prozent, 1,66 Millionen Menschen schalteten ein. Und der "Fernsehgarten" kam sogar auf 1,82 Millionen und 17,3 Prozent. 

Für "Mein Hund fürs Leben" waren es die schlechtesten Werte, die die Show bislang eingefahren hat. Sowohl die Reichweiten, als auch die Marktanteile waren bislang stets höher. Auch die beim jungen Publikum gemessenen 3,8 Prozent sind ein Tiefstwert. Hinzu kommt, dass die Zuschauerinnen und Zuschauer später wieder einschalteten. Eine "Rosenheim-Cops"-Wiederholung kam im Anschluss auf eine Reichweite von 1,56 Millionen und 14,0 Prozent Marktanteil. 

In der Primetime verzeichnete das ZDF mit "Rosamunde Pilcher: Morgens stürmisch, abends Liebe" 4,02 Millionen Menschen, damit waren 15,3 Prozent Marktanteil drin. Der Film startete erst um 20:30 Uhr, weil man im Anschluss an die "heute"-Nachrichten noch ein "ZDFspezial" zur Hochwasserkatastrophe einstreute. Das war mit 3,10 Millionen Zuschauenden auch sehr gefragt, 16,0 Prozent Marktanteil wurden gemessen. Die regulären Nachrichten kamen zuvor noch auf 3,00 Millionen und 16,2 Prozent. 

Geschlagen geben musste sich das ZDF in den Tagescharts aber drei ARD-Sendungen: Der "Brennpunkt" im Ersten war 6,58 Millionen Menschen die erfolgreichste Sendung am Sonntag, die "Tagesschau" kam zuvor noch auf 6,32 Millionen und mit einer "Tatort"-Wiederholungen erreichte man noch 5,79 Millionen Menschen. Alle drei Sendungen erzielten insgesamt mehr als 20 Prozent Marktanteil und auch bei den 14- bis 49-Jährigen waren diese Formate die erfolgreichsten des gesamten Tages. Mit dem Tagesmarktanteil (gesamt) in Höhe von 12,2 Prozent kann man beim Ersten sehr zufrieden sein. Das generell stärkere ZDF-Programm sorgte aber dafür, dass die Mainzer mit 12,6 Prozent noch etwas erfolgreicher waren. Bei den 14- bis 49-Jährigen war Das Erste (8,6 Prozent) erster RTL-Verfolger, hier kam das ZDF auf nur 5,4 Prozent.