Am Freitag deutscher Zeit wurden die eigentlich schon fürs vergangene Jahr geplante und aufgrund der Corona-Pandemie verschobenen Olympischen Sommerspiele in Tokyo nun also unter strengen Corona-Regeln eröffnet. Aufgrund der Zeitverschiebung finden die meisten Wettbewerbe nach deutscher Zeit allerdings nachts und vormittags statt, nachmittags ist dann irgendwann also Schluss. Auch die Eröffnungsfeier stand somit bereits um 13 Uhr deutscher Zeit auf dem Plan.

Trotz dieser für einen Werktag nicht ganz günstigen Sendezeit erreichte das ZDF mit der Übertragung aber immerhin im Schnitt 2,07 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, was am Nachmittag den Marktanteil auf starke 23,0 Prozent beim Gesamtpublikum ansteigen ließ. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen sah es mit 18,9 Prozent Marktanteil gut aus, 0,38 Millionen Menschen aus dieser Altersgruppe hatten eingeschaltet.

Neben den Öffentlich-Rechtlichen überträgt parallel auch Eurosport die Olympischen Spiele - dürfte es gegen ARD und ZDF aber recht schwer haben, ein größeres Publikum zu erreichen. Die Parallel-Übertragung der Eröffnungsfeier erzielte bei Eurosport weniger als ein Zwanzigstel der Reichweite des ZDF. Im Schnitt hatten hier nur gut 90.000 Zuschauerinnen und Zuschauer eingeschaltet. Mit 1,0 Prozent lag der Marktanteil bei 1,0 Prozent beim Gesamtpublikum, bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 0,7 Prozent Marktanteil erzielt.

Um 0:36 Uhr startete das ZDF dann wieder in seine Olympia-Nacht. Nachdem zunächst Zusammenfassungen gezeigt wurden, die nur einstellige Marktanteile erzielten, kam die Live-Übertragung vom Rudern ab 2 Uhr nachts mit im Schnitt 430.000 Zuschauerinnnen und Zuschauern auf einen Marktanteil von 11,2 Prozent beim Gesamtpublikum und 9,0 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Kurz vor 3 startete dann das Bogenschießen. Die Reichweite war zu diesem Zeitpunkt sogar wieder auf knapp eine halbe Million angestiegen, der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 14,9 Prozent. Für den weiteren Verlauf der Nacht liegen noch keine Daten vor. Auch Eurosport übertrug nachts das Rudern und lockte damit im Schnitt rund 50.000 Leute vor den Fernseher.

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