Die Entscheidung von RTL, das Europa-League-Match zwischen Bayer Leverkusen und Celtic Glasgow nicht Nitro zu überlassen, sondern es selbst auszustrahlen, ist goldrichtig gewesen. 2,87 Millionen Menschen sahen in Halbzeit eins zu, während den zweiten 45 Minuten stieg die Reichweite dann sogar noch auf 3,10 Millionen. Schon beim Gesamtpublikum konnte sich RTL damit über sehr starke 10,8 bzw. 14,9 Prozent Marktanteil freuen. 

Und auch beim jungen Publikum lief es für die Übertragung hervorragend: Die beiden Halbzeiten kamen auf 14,1 und 14,3 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. Kein anderer Sender hatte zudem nach 20:15 Uhr mehr Zuschauerinnen und Zuschauer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren als RTL. Da ist es dann auch verschmerzbar, dass der Countdown zu Beginn des Abends bei nur 8,0 Prozent hängen blieb. 

Zum Ärger von RTL konnte man den Erfolg aber nicht in den späten Abend retten. Die Zuschauerinnen und Zuschauer suchten nach dem Abpfiff schnell das Weite, was sich schon daran zeigt, dass der Marktanteil bei der anschließenden Analyse bei nur noch 8,5 Prozent lag. Dadurch tat sich auch das neue "RTL Topnews" ganz schwer und blieb bei 7,6 Prozent hängen, nur 590.000 Menschen sahen zu. 

Richtig gut verlief der Abend derweil für Vox: "Fast & Furious 7" erzielte 10,5 Prozent Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe und kam auf eine Gesamtreichweite von 1,32 Millionen. Damit lag man unter anderem vor den "Job-Touristen" von ProSieben, die es auf 8,2 Prozent brachten. In Sat.1 steigerten sich drei "Navy CIS"-Folgen den Abend über hinweg kontinuierlich, allerdings legten sie auch mit nur 7,4 Prozent los. Folge zwei holte danach 8,1 Prozent und die vorerst letzte neue Folge erreichte immerhin 9,2 Prozent. Während bei ProSieben am späten Abend "red" mit nur 5,2 Prozent sehr schlecht performte, drehte Vox weiter auf: "Pacific Rim: Uprising" steigerte sich noch auf 11,8 Prozent.