Mit 3:1 hat Eintracht Frankfurt am Donnerstag Olympiakos Piräus in der Europa League besiegt, das Team hat damit die Tabellenführung in der Gruppe D übernommen. Während beim Verein Jubel herrscht, dürfte man bei RTL eher ein wenig ernüchtert auf die Quoten der Übertragung blicken. Nur 9,2 Prozent Marktanteil erzielte man mit dem Match in Halbzeit eins, 11,5 Prozent waren es während den zweiten 45 Minuten. Die Reichweite in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen lag in beiden Halbzeiten bei etwa 630.000. 

Damit musste sich RTL am Donnerstagabend hinter ProSieben und Sat.1 einordnen. Bei ProSieben war "The Voice of Germany" noch etwas stärker unterwegs als in den ersten beiden Wochen. 1,05 Millionen junge Zuschauerinnen und Zuschauer sorgten für 16,7 Prozent. In Sat.1 erreichte "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" starke 11,4 Prozent, 690.000 Menschen zwischen 14 und 49 Jahren sahen zu. 

Mit den Gesamtreichweiten des Fußballspiels kann man bei RTL unterdessen zufrieden sein. 2,21 Millionen Menschen sahen zunächst zu, später waren es sogar 2,48 Millionen, was zu 11,4 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum führte. "The Voice" kam auf durchschnittlich 2,38 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, "Harry Potter" erreichte 1,32 Millionen. 

RTL hatte übrigens ab 20:15 Uhr die größten Probleme. Die Vorberichterstattung auf das Spiel landete bei nur 6,2 Prozent Marktanteil und lag so meilenweit unter den Ansprüchen des Senders. Highlights und Zusammenfassungen der anderen Spiele blieben am späten Abend ebenfalls bei schlechten 7,9 Prozent hängen. Dadurch wurde auch "RTL Topnews" in Mitleidenschaft gezogen, das nur 6,7 Prozent erreichte. 

Mit einem Tagesmarktanteil in Höhe von 8,8 Prozent kann man bei RTL in jedem Fall nicht zufrieden sein. Damit landete man auch ganz knapp hinter Sat.1, das sich vor allem dank der starken Primetime auf 8,9 Prozent rettete. ProSieben war mit 11,0 Prozent stärkster Sender beim jungen Publikum.