Der Sat.1-Nachmittag performt in dieser Woche richtig gut. Nachdem schon am Dienstag zeitweise fast 15 Prozent drin waren, lief es für die Formate des Privatsenders nur einen Tag später sogar noch ein ganzes Stück besser. So verzeichnete "Auf Streife - Berlin" um 13 Uhr bereits 12,1 Prozent Marktanteil, ehe "Auf Streife" eine Stunde später auf beachtliche 18,5 Prozent kam. Für das Format war es der höchste Wert seit 2015. Insgesamt schalteten zu diesem Zeitpunkt 970.000 Menschen ein. Ein paar mehr waren es anschließend noch beim Ableger "Auf Streife - Die Spezialisten", der mit 17,7 Prozent ebenfalls den besten Wert seit langer Zeit schaffte.

Und damit nicht genug: Mit der "Klinik am Südring" punktete Sat.1 ebenfalls - hier lag der Marktanteil um 16 Uhr bei 13,5 Prozent. Dazu kommt ein neuer Rekord für "Lenßen übernimmt": Das Format brachte es im weiteren Verlauf des Nachmittags noch auf 12,3 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe und war mit insgesamt 1,23 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern sogar das meistgesehene Sat.1-Format des Tages - noch vor "The Taste". Ebenfalls erfolgreich: "K11 - Die neuen Folgen", das es auf 10,8 Prozent Marktanteil brachte.

Einzig zwischen 18 und 20 Uhr lief es für Sat.1 am Montag nicht so rund: Dort performte das "Buchstaben Battle" mit zwei Folgen unterhalb des Senderschnitts. Die Marktanteile lagen in der Zielgruppe bei 6,3 und 4,8 Prozent. Insgesamt waren zunächst nur 650.000 Menschen dabei, eine halbe Million weniger als unmittelbar zuvor bei "K11". Hier machte sich auch die Stärke von RTL bemerkbar, wo die Nachrichten mit 16,8 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe sowie insgesamt 3,24 Millionen Zuschauenden überzeugten. Auch "GZSZ" war später mit 16,5 Prozent erfolgreich.

Am Nachmittag gab's dagegen nach dem kurzen Aufwind vom Mittwoch bereits wieder einen Rückschlag für RTL: So fiel der Neustart "wunderbar anders wohnen" auf nur 4,6 Prozent Marktanteil zurück. Auf den Rekord mit über elf Prozent folgte somit umgehend ein neuer Tiefstwert. Insgesamt wollten das Format um 15 Uhr gerade mal 250.000 Menschen sehen. Kaum besser lief es zudem für "Martin Rütter - Die Welpen kommen", das als Wiederholung nicht über 320.000 Zuschauerinnen und Zuschauer sowie 5,2 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe hinauskam.