Nach "Wetten, dass..?" und "TV total" ist nun auch der Spielshow "Geh aufs Ganze" eine starke Rückkehr ins deutsche Fernsehen gelungen – nicht nur inhaltlich, sondern auch mit Blick auf die gemessenen Quoten. Die Primetimeversion des Formats mit Jörg Draeger und Daniel Boschmann lief am Freitagabend zur besten Sendezeit in Sat.1 und bescherte dem Sender glanzvolle 17 Prozent Marktanteil. In der Sendeschiene war sie das gefragteste Programm bei den Zuschauerinnen und Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren. 1,14 Millionen Menschen dieses Alters schalteten im Schnitt ein, nur "heute-show" und "Tagesschau" kamen am Freitag überhaupt auf höhere Werte. Insgesamt holte die Spielshow im Schnitt 2,57 Millionen Menschen vor die TV-Geräte.

Somit wies "Geh aufs Ganze" das parallel gesendete RTL-Format "Ninja Warrior Germany" klar in die Schranken. Der Marktanteil der RTL-Show fiel bei den Umworbenen auf einen Staffeltiefstwert und lag bei noch 11,6 Prozent. Darüber hinaus wurde die bis dato niedrigste Gesamtreichweite gemessen. Die Unterhaltungsshow sahen im Schnitt 1,84 Millionen Personen – schon am Freitag zuvor war die Sehbeteiligung übrigens auf unter zwei Millionen gefallen.

Die neue Ralf-Schmitz-Sendung "Voll verschossen", die Sat.1 nach 22:30 Uhr und bis kurz vor Mitternacht im Programm hatte, profitierte vom "Geh aufs Ganze"-Comeback übrigens nicht. Die Quoten fielen auf 8,8 Prozent, was für Senderverhältnisse nach wie vor ein akzeptabler Wert ist. Angesichts des starken Vorlaufs wäre aber vermutlich mehr wünschenswert gewesen. Immerhin: Mit der dritten Folge des Formats sicherte sich Ralf Schmitz die bis dato beste Quote und auch die Reichweite insgesamt lag mit 1,24 Millionen erstmals über der Millionen-Marke. RTL zeigte ab 23 Uhr "Die verrücktesten Höchstleistungen der Welt" und generierte damit 9,4 Prozent Marktanteil. Damit lag man bei den Umworbenen knapp vor Sat.1, aber unterhalb der eigenen Ansprüche. Insgesamt schaffte es diese Sendung aber nicht über die Millionen-Marke, ermittelt wurden rund 970.000 Zuschauerinnen und Zuschauer.

ProSieben und RTLzwei zeigten am Freitagabend Filme. ProSieben holte mit "Doctor Strange" zur besten Sendezeit rund 1,33 Millionen Personen vor die Geräte, in der Zielgruppe lag die Quote bei ausbaufähigen 7,9 Prozent. 1,13 Millionen Menschen interessierten sich im Schnitt für den "Hunter Killer" bei RTLzwei. Mit 4,9 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen wird man beim Sender halbwegs zufrieden sein.

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