Die Coronapandemie war auch in der am späten Abend im ZDF gezeigten "Markus Lanz"-Ausgabe wieder einmal das bestimmende Thema. Der Moderator diskutierte unter anderem mit Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Journalist Robin Alexander und Immunologin Prof. Christine Falk und fuhr mit der rund 75 Minuten langen Sendung einmal mehr Top-Quoten ein. 18,7 Prozent standen nach 23:35 Uhr im Schnitt auf der Uhr, 1,69 Millionen Menschen sahen den in Hamburg produzierten Talk. Nachdem die Sendung am zurückliegenden Donnerstag sogar auf rund 22 Prozent kam, lief es also einmal mehr also richtig stark für die Produktion. Bei den 14- bis 49-Jährigen landete "Markus Lanz" bei 11,7 Prozent.

Das beflügelte auch ein um kurz vor ein Uhr nachts gestartetes "heute journal Update", das bei den 14- bis 49-Jährigen auf 13,7 Prozent kam und insgesamt mit 17,4 Prozent Marktanteil den ZDF-Schnitt klar übertraf. Beide Formate waren die stärksten Sendungen in einem ZDF-Abendprogramm, das nicht allzu erfolgreich begann. "Mensch Roland Kaiser" landete zu Primetimebeginn bei 2,92 Millionen Zuschauenden und 9,9 Prozent, "Frontal" gab danach auf 7,8 Prozent ab (2,23 Millionen). Gut lief es für das "heute journal", das ab 21:45 Uhr 3,7 Millionen Menschen informierte, die sich anschließende "Anstalt" erreichte genau zehn Prozent Marktanteil und 1,99 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer.

Während Das Erste am späten Abend blass blieb ("Wirecard - Die Milliarden-Lüge" sahen zwischen kurz vor 23 Uhr und halb ein Uhr nachts nur 0,87 Millionen Menschen), feierte es gewohnte Erfolge mit den deutschen Primetime-Serien. "Die Heiland" sicherte sich um 20:15 Uhr durchschnittlich 4,66 Millionen Zusehende und 15,8 Prozent Marktanteil. Die Geschichten aus der Sachsenklinik landeten danach bei 16,9 Prozent. 4,79 Millionen Menschen schalteten im Schnitt bei "In aller Freundschaft" ein. Mit 7,7 und 7,6 Prozent Marktanteil waren beide Sendungen auch bei den Jüngeren gut unterwegs. Im Gesamtmarkt gewannen Das Erste und das ZDF den Dienstag mit 14,3 und 11,8 Prozent Tagesmarktanteil klar vor allen Privaten, dessen stärkster Sender RTL bei 7,1 Prozent landete.