Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Mit jeweils mehr als 15 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe ist Joko Winterscheidts "Wer stiehlt mir die Show?" mit zwei Staffeln im vergangenen Jahr ein schöner Erfolg für ProSieben gewesen. Und die neue Staffel ist nun sogar so gut gestartet wie nie zuvor. 1,34 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer waren zwischen 14 und 49 Jahren alt, der Marktanteil lag bei 19,3 Prozent. Kein anderes Format in der Primetime war beim jungen Publikum erfolgreicher. Auch nicht "Wer wird Millionär?", das sich mit nur 11,5 Prozent Marktanteil zufrieden geben musste. 

Insgesamt behielten RTL und Günther Jauch natürlich die Oberhand über ProSieben und Joko, 3,43 Millionen Menschen sahen sich das Quiz, das sich aktuell in der 3-Millionen-Woche befindet, an. Das sorgte beim Gesamtpublikum für starke 12,5 Prozent Marktanteil. Aber auch in Unterföhring muss man nicht unzufrieden sein, "Wer stiehlt mir die Show?" kam insgesamt nämlich auf 1,78 Millionen Zuschauende - das ist ein guter Wert für ProSieben. 

Durch die starke Primetime, die erfolgreichen Sitcoms am Nachmittag sowie "taff" und "Galileo" brachte es ProSieben am Dienstag auf einen Tagesmarktanteil in Höhe von 11,6 Prozent, RTL musste sich mit 10,2 Prozent begnügen. Doch auch bei ProSieben lief nicht alles nach Plan. Trotz des starken Vorlaufs durch Joko Winterscheidt versagte am späten Abend die neue Staffel von "jerks.", zwei frische Folgen fielen auf 6,6 und 4,5 Prozent Marktanteil. Die Gesamtreichweiten lagen bei 390.000 und 200.000.

Bei RTL kam im Anschluss an "Wer wird Millionär?" die Nachrichtensendung "RTL Direkt" auf satte 3,12 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, hier wirkte sich das Quiz im Vorprogramm also sehr positiv aus. Beim jungen Publikum wurden trotzdem nur 10,5 Prozent Marktanteil gemessen. Eine "Wer wird Millionär?"-Doku steigerte sich später aber wieder auf 13,5 Prozent, 2,05 Millionen Menschen blieben bis Mitternacht im Schnitt dran. 

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV