Die jeweils über mehrere Spielrunden gehenden Unterhaltungsshows "Denn sie wissen nicht, was passiert" (RTL) und "Schlag den Star" (ProSieben) gingen am Samstagabend erneut ins direkte Duell. Beide Formate liefen um 20:15 Uhr an, bei RTL lief der Abspann um 0:42 Uhr, beim ProSieben-Format rund 17 Minuten später. Wie schon im September 2021, als beide Sendungen letztmals parallel zueinander ausgestrahlt wurden, lag man in der Zielgruppe nahezu gleich auf. Am Samstag nun verbuchten beide Live-Shows aus Köln im Schnitt 13,4 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. "Denn sie wissen nicht, was passiert" arbeitete sich bei den 14- bis 49-Jährigen einen minimalen Vorsprung heraus; 790.000 Menschen dieses Alters schauten im Schnitt zu, "Schlag den Star" kam auf 780.000. Klarer entschied man das Duell im Gesamtmarkt für sich.

Dort landete "Denn sie wissen nicht, was passiert" bei 2,23 Millionen Zuschauenden, während "Schlag den Star" 1,45 Millionen verbuchte. Ein derart enges Duell gab es auch im zurückliegenden September. Damals wurden die beiden Live-Shows von jeweils 570.000 Menschen im werberelevanten Alter eingeschaltet, wegen der unterschiedlichen Laufzeiten hatte sich das ProSieben-Format aber bei den Quoten einen kleinen Vorsprung erarbeitet und ging mit 12,4 Prozent gegenüber 11,5 Prozent für RTL als Sieger vom Feld.

Sieger wurde ProSieben am Samstag nun auch mit Blick auf die Tagesmarktanteile. Der Sender landete bei genau zehn Prozent und war somit der stärkste kommerzielle TV-Anbieter bei den 14- bis 49-Jährigen. RTL landete bei 9,1 Prozent. Dass die Kölner einen zweistelligen Wert verpassten, lag nicht zuletzt an der dürftigen Daytime. Mehrere Wiederholungen des "Blaulicht-Report" verblieben im sehr deutlich einstelligen Bereich, die Ergebnisse schwankten hier zwischen gut vier und knapp acht Prozent. Auch das Magazin "Life", das ab kurz nach 19 Uhr lief, hatte mit diesmal nur 7,1 Prozent Marktanteil ziemliche Probleme.

Tagessieger bei den 14- bis 49-Jährigen wurde übrigens Das Erste, das nicht nur mit Bundesliga-Highlights und Wintersport punktete, sondern auch mit der Primetime-Unterhaltungsshow "Klein gegen Groß". Mit 0,87 Millionen Zusehenden kam diese auf bessere Werte als "Denn sie wissen nicht, was passiert" und "Schlag den Star". 13 Prozent Marktanteil wurden gemessen. 5,44 Millionen Menschen verfolgten das von Kai Pflaume moderierte Format.