Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Der Jahresstart verlief für "Shopping Queen" bislang aus Quotensicht recht durchwachsen - in der ersten Januar-Woche lag der Marktanteil in der Zielgruppe zum Teil bei weniger als vier Prozent. Am Dienstag zeigte die Vox-Dokusoap auf dem 15-Uhr-Sendeplatz allerdings, welche Kraft noch in ihr steckt: Von den insgesamt 540.000 Zuschauerinnen und Zuschauern waren 200.000 aus der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Dort lag der Marktanteil mit 10,2 Prozent erstmals seit Ende November wieder im zweistelligen Bereich.

"Zwischen Tüll und Tränen" konnte diesen Erfolg im Anschluss sogar noch ausbauen und sich auf 10,9 Prozent steigern. Insgesamt brachte es das Format auf 650.000 Zuschauerinnen und Zuschauer, ehe eine weitere Folge von 870.000 gesehen wurde. Um 17 Uhr reichte es noch für einen guten Marktanteil von 7,5 Prozent in der Zielgruppe. Auch "First Dates" und "Das perfekte Dinner" schlugen sich danach mit Werten von 7,4 und 7,3 Prozent gut - vor allem vor dem Hintergrund, dass die beiden Sendungen gegen die Handball-EM antreten mussten. Mit insgesamt 1,27 Millionen Menschen war das "Dinner" zugleich die meistgesehene Vox-Sendung des Tages.

Von zweistelligen Marktanteilen, wie sie Vox zeitweise erreichte, blieb RTL am Nachmittag derweil deutlich entfernt. Nicht einmal "Punkt 12" schaffte den Sprung über die Marke von zehn Prozent und verharrte stattdessen bei nur 9,3 Prozent. "Echt jetzt?!" fiel anschließend auf 5,2 Prozent zurück und erreichte insgesamt gerade mal 400.000 Menschen, ehe "Die Retourenprofis" nicht über 6,1 Prozent hinauskamen. Auf ähnlich schwachem Niveau waren danach auch "RTL aktuell" und "Explosiv Stories" unterwegs.

Sat.1 erzielte dagegen zwischen 14:00 Uhr und 17:30 Uhr Marktanteile zwischen 10,1 und 11,5 Prozent, kämpfte dafür aber am Vorabend mit großen Problemen. Auf nur 3,7 Prozent brachte es "K11 - Die neuen Fälle" um 18:30 Uhr und auch das "Buchstaben-Battle" enttäuschte mit 3,8 Prozent auf ganzer Linie. Die Quiz-Schiene blieb zudem schon am Vormittag schwach: Nach dem starken "Frühstücksfernsehen" fielen "Buchstaben-Battle" und "Rolling" auf Werte von nur 5,0 beziehungsweise 4,6 Prozent.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV