Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Hertha BSC Berlin gegen den 1. FC Union Berlin - besonders für Fans der Hauptstadtclubs war die Begegnung vom Mittwochabend im DFB-Pokal eine Besondere. So zugkräftig wie die Bayern oder Dortmund sind die Berliner Vereine dann aber eben nicht, wie sich in den geringeren Quoten als zuletzt widerspiegelt: 4,41 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten im Ersten, wie sich Union Berlin durchsetzte, das waren über 1,3 Millionen weniger als am Tag zuvor beim Spiel zwischen dem FC St. Pauli und dem BVB. Die Partie zwischen Gladbach und dem FC Bayern verfolgten im Oktober sogar über sieben Millionen Menschen.

Trotzdem reichte es natürlich für gute Quoten: 16,2 Prozent betrug der Marktanteil beim Gesamtpublikum, der gleiche Wert wurde auch bei den 14- bis 49-Jährigen erzielt. Gemeinsam mit den "Tagesthemen" aus der Halbzeitpause war die Fußball-Übertragung damit bei den 14- bis 49-Jährigen die zweitmeistgesehene Sendung des Tages - hinter der "Tagesschau" im Ersten. Beim Gesamtpublikum allerdings bestimmte nicht der Fußball, sondern ZDF-Krimis das Geschehen am Mittwoch.

"Marie Brand und die Liebe zu viert" lockte 7,74 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer zum ZDF, das war mehr als jeder Vierte, der am Mittwochabend klassisches Fernsehen einschaltete - und das, obwohl es sich nur um eine Wiederholung handelte. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum belief sich auf 25,8 Prozent, bei den 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil bei 8,7 Prozent. Neben dem anschließenden "heute-journal", das 4,84 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten, platzierte sich im Quotenranking sogar noch ein weiterer ZDF-Krimi vor dem DFB-Pokal.

So hatte die "SOKO Wismar" um 18 Uhr schon 4,43 Millionen Menschen vor den Fernseher locken können, was zu diesem Zeitpunkt für stolze 21,3 Prozent Marktanteil reichte. Auch hier war es ein recht altes Publikum, bei den 14- bis 49-Jährigen reichte es nur für 5,5 Prozent Marktanteil. Die "Blutigen Anfänger" um 19:27 Uhr konnten da im ZDF aus Quotensicht übrigens nicht ganz mithalten: 3,37 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer reichte nur für 11,9 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum und 3,7 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV