Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Mit 22 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen, erzielt am Freitag in den viereinhalb Stunden nach 5:30 Uhr, hat sich das "Sat.1 Frühstücksfernsehen" aus dieser Woche verabschiedet und auch diesmal die Konkurrenz von RTL weit hinter sich gelassen. Das zwischen sechs und 8:30 Uhr gesendete "Guten Morgen Deutschland" kam dort nicht über schwache 6,8 Prozent hinaus. Im Schnitt kam das Sat.1-Morgenprogramm aus Berlin in den zurückliegenden fünf Tagen auf 20,6 Prozent. Für das "Sat.1 Frühstücksfernsehen" war es somit die stärkste Woche seit August 2006. Damals lag der gemessene Wochenschnitt bei noch besseren 21,3 Prozent. 

Doch schon recht bald nach dem Abspann des "Frühstücksfernsehens" stellten sich beim Sender gravierende Quotenprobleme ein. "Rolling" holte ab elf Uhr etwa nur 4,2 Prozent Marktanteil, eine "Klinik am Südring"-Folge floppte eine Stunde später mit gerade einmal 3,3 Prozent.

Deutlich schwächer als üblich präsentierte sich ab 17 Uhr dann auch eine Episode der "Gemeinschaftspraxis". Diese erreichte zum Wochenabschluss lediglich vier Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen. Das war die bis dato schlechteste Quote in der Formathistorie. Rund 960.000 Menschen schauten zu. Schlecht liefen in der 18-Uhr-Stunde zudem auch Fälle von "K 11", die nicht über vier und 3,7 Prozent Marktanteil hinaus kamen.

Marktanteils-Trend: Buchstaben-Battle

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Quelle: DWDL.de-Recherche
dwdl.de/zahlenzentrale
ab 3 Jahren
14-49 Jahre

Das "Buchstaben Battle", das ab Montag auf dem 19-Uhr-Sendeplatz von "Let the Music Play" abgelöst wird, floppte mit ebenfalls sehr schwachen vier Prozent. Für die nun zurückliegende Staffel der von Ruth Moschner moderierten Vorabendsendung gilt: Ein Erfolg sieht ganz anders aus. In der Zielgruppe erreichte das Format schlechte 4,6 Prozent.

Schlecht gestartet ist auch die neue Formel E-Saison, die nun im ProSieben-Programm beheimatet ist. Ab 18 Uhr lief das Rennen beim Sender, doch die "ran"-Übertragung interessierte im Schnitt nur 330.000 Menschen. Somit erzielte ProSieben schlechte 1,6 Prozent Marktanteil insgesamt und 4,4 Prozent bei den Umworbenen. Hatten die Vorberichte, die vom mit 12,3 Prozent starken "taff" profitierten, noch 7,3 Prozent Marktanteil eingeheimst, kamen die kurzen Highlights ab 19 Uhr auf nur noch 2,9 Prozent. Entsprechend lief auch "Galileo" ab 19:05 Uhr mit 6,6 Prozent bei den Umworbenen schlechter als üblich. Auf 1,3 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe kam immerhin die Qualifikation bei ProSieben Maxx, die ab 13:30 Uhr zu sehen war.

Gute Ergebnisse generierte Männersender DMAX am Freitag. Nachmittags erreichte "A2 - Abenteuer Autobahn" teils fünf Prozent bei den Umworbenen, "Naked Survival XXL" ließ die Marktanteile nach 22:15 Uhr auf tolle 4,4 Prozent klettern und bescherte den kurzen "DMAX News" ab 0:20 Uhr 6,9 Prozent. 

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV