Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

"Deutschland sucht den Superstar" wird in dieser Staffel für RTL aus Quotensicht kein Erfolg mehr, die Tiefstwerte hat das Format inzwischen aber hinter sich gelassen. Am vergangenen Samstag legte der Marktanteil im Vergleich zur Vorwoche um mehr als zwei Prozentpunkte auf nun 8,3 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen zu - immer noch deutlich zu wenig, aber der beste Wert für das Format seit Mitte März. Auch die Gesamtreichweite lag mit 1,58 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern etwas höher als zuletzt.

Der deutliche Zuwachs bei den Marktanteilen lag allerdings vor allem im schwächeren Konkurrenzprogramm und der somit ingesamt niedrigeren TV-Nutzung begründet, die Zuwächse in absoluten Zahlen fielen nämlich übersichtlich aus. Hilfreich war dabei sicherlich, dass nun nicht mehr "The Masked Singer" in direkter Konkurrenz lief. ProSieben behielt am Samstagabend dank "Schlag den Star" aber trotzdem die klare Marktführung.

Die bis kurz nach 1 Uhr andauernde Sendung, die Frederick Lau erst im 15. Spiel gegen Marteria für sich entscheiden konnte, bescherte ProSieben sehr gute 16,9 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen. Für "Schlag den Star" war es der höchste Marktanteil seit Sommer vergangenen Jahres - allerdings lag die durchschnittliche Gesamt-Reichweite mit 1,29 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern trotzdem niedriger als bei den vorangegangenen Ausgaben. "Schlag den Star" führte ProSieben aber in jedem Fall auch zur Tagesmarktführung mit 10,1 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe.

Mehr junge Zuschauerinnen und Zuschauer als "DSDS" erreichte obendrein am Samstag auch noch Das Erste mit seiner Show "Frag doch mal die Maus". Bei den 14- bis 49-Jährigen erzielte die Sendung 12,5 Prozent Marktanteil, insgesamt hatten 3,31 Millionen Personen eingeschaltet. Beim Gesamtpublikum entsprach das einem Marktanteil von 14,2 Prozent. Hier war aber ohnehin keine Show das gefragteste Programm, sondern der ZDF-Krimi "Kommissarin Lucas - Goldrausch", der 5,59 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer erreichte, was 22,4 Prozent Marktanteil entsprach. Bei den 14- bis 49-Jährigen fiel die Ausbeute mit 7,8 Prozent Marktanteil allerdings erheblich geringer aus.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV