Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Noch bis Herbst 2023 wird die Produktion von "Sturm der Liebe" sicher weiter laufen, am Füstenhof werden also noch so einige Intrigen gesponnen. Wie es danach weitergeht, steht in den Sternen. Dass sich die ARD zuletzt eher in Zurückhaltung statt in Euphorie übte, wenn es um die Dailynovela ging, liegt mit Sicherheit auch in Teilen an den linear rückläufigen Zahlen. Längst vorbei sind die Zeiten, in denen "SdL" auf mehr als 20 Prozent Marktanteil kam. In dieser Woche zogen die Werte nun aber deutlich an. Im Wochenschnitt kamen die fünf Episoden linear um 15:10 Uhr im Ersten auf 13,7 Prozent und somit auf den besten Wert seit November 2020. Das gute Ergebnis speiste sich nicht zuletzt aus den Episoden, die von Montag bis Mittwoch liefen und auf über 14 Prozent Marktanteil gesamt kamen. Am Freitag nun stand mit 12,2 Prozent ein verhaltenes Ergebnis zu Buche. 1,12 Millionen Menschen schauten linear zu. Abrufzahlen in der Mediathek sind im Detail nicht bekannt.

"Gute Zeiten, schlechte Zeiten" profitierte derweil nochmals vom Abend zuvor, als das große Primetime-Special lief und auf mehr als 20 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe kam. Am Freitag um 19:40 Uhr interessierten sich nun 18,3 Prozent der Umworbenen für den weiteren Verlauf der Geschichte, das war die höchste in diesem Jahr gemessene Quote einer normalen Folge der Daily.

Kaum gefragt war hingegen ein "GZSZ"-Abend bei RTL Up. Der Spartensender wiederholte zur besten Sendezeit den Ableger "Leon" – landete damit aber bei lediglich 0,3 Prozent Marktanteil bei den Jüngeren. Insgesamt waren im Schnitt nicht mehr als 120.000 Zuschauerinnen und Zuschauer drin. Mit 0,3 Prozent insgesamt und 0,4 Prozent bei den Jüngeren lief zudem die "GZSZ"-Begleitdoku, die schon am Donnerstag bei RTL zu sehen war, bei RTL Up ab kurz nach 22 Uhr sehr schwach.

Im Hauptprogramm von RTL profitierte aber auch "GZSZ"-Lead-In "Alles was zählt", zu sehen jeweils um 19:05 Uhr vom Erfolg des Geburtstagskindes. Mit einem Wochenschnitt von 14,4 Prozent punktete die Eislauf-Serie mit dem besten Wochenwert seit Sommer 2021. Am Freitag kam die Produktion auf 13,5 Prozent.  

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV