Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Das sonntägliche "Sat.1 Frühstücksfernsehen", jüngst moderiert von Simone Panteleit und Jochen Schropp, hat eine recht stabile Fanbase. Nach zuletzt 0,49 und 0,47 Millionen Zusehenden kam die Sendung an diesem Sonntag auf 0,48 Millionen. 0,12 Millionen waren davon werberelevant, sodass in dieser Gruppe 6,3 Prozent Marktanteil standen. In den vergangenen Wochen schwankten die Quoten der Vormittagssendung bei zwischen fünf und knapp sieben Prozent. So recht kam man also auch diesmal nicht vom Fleck.

Ein neues Jahrestief holte derweil das sonntags um 17:45 Uhr startende "taff weekend" bei ProSieben. Das Magazin kam diesmal nicht über 4,2 Prozent Marktanteil bei den Umworbenen hinaus – 290.000 Menschen schauten im Schnitt zu. Die Reichweite sinkt natürich auch wegen der nun wärmeren Temperaturen. Allerdings: Im Januar noch lag keine Episode bei weniger als 700.000 Zusehenden – und die Zielgruppen-Quoten lagen recht stabil über sieben Prozent. Ohnehin lief diesmal der komplette ProSieben-Sonntagnachmittag mies. Die Formel E holte etwas mehr als fünf Prozent bei den Umworbenen, "Crash Games" und "Heroes of the Internet" scheiterten je knapp an der 4-Prozent-Marke. "Newstime" sah mit 4,4 Prozent alt aus. Auch "Galileo Plus" erwischte ab kurz nach 19 Uhr mit 5,7 Prozent bei den Werberelevanten keinen guten Tag.

Regelmäßig zweistellig waren die Quoten derweil bei RTL. Der Sender zeigte ab kurz vor neun Uhr fünf "Werner"-Filme. "Volles Rooäää!", gesendet ab halb eins mittags, landete bei 12,4 Prozent. Danach kam "Gekotzt wird später" noch auf recht gute 11,6 Prozent. Erst "Werner – Eiskalt" tat sich nachmittags mit knapp acht Prozent dann schwerer.

Gleich 13 Folgen der amerikanischen Krimiserie "Criminal Intent" sendete Vox, doch nur die Episode, die gegen sechs Uhr begann, holte zweistellige Quoten (11,7%). Insbesondere ab mittags waren die Werte eine Enttäuschung. Keine der letzten fünf Folgen des Tages kam in der klassischen Zielgruppe über viereinhalb Prozent Marktanteil hinaus.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV