Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Mehr als eine Stunde lang stellte sich Bundeskanzler Olaf Scholz am Montagabend den Fragen von Pinar Atalay und des RTL-Publikums, doch das Interesse vor dem Fernseher an der Spezial-Ausgabe von "RTL Direkt" hielt sich in Grenzen. Durchschnittlich nur 1,33 Millionen Zuschauer sahen die Sendung um 22:15 Uhr, darunter 370.000 zwischen 14 und 49 Jahren. In der Zielgruppe bewegte sich das "RTL Direkt Spezial" mit einem Marktanteil von 8,8 Prozent somit klar unter dem Senderschnitt.

Sowohl das Vor- als auch das Nachprogramm hatten jeweils besser abgeschnitten: So brachte es "Bauer sucht Frau International" mit dem Staffel-Finale im Vorfeld noch auf 3,31 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer sowie 11,3 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe, später am Abend erzielten "Spiegel TV" und das "RTL-Nachtjournal" noch Werte von 11,9 und 12,4 Prozent.

Aber auch "Hart aber fair" stieß am Tag nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen nur auf überschaubares Interesse. Mit 2,12 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern verzeichnete der Polittalk im Ersten die niedrigste Reichweite seit drei Monaten. Mehr als ein Marktanteil von 8,0 Prozent war nicht drin. Die Tier-Doku "Gestatten - Familie Erdmännchen" wollten zuvor noch 2,45 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern. Zudem war sie bei den 14- bis 49-Jährigen mit 9,0 Prozent erstaunlich stark unterwegs.

Ganz vorne landete beim Gesamtpublikum derweil der ZDF-Krimi "Der Kommissar und die Eifersucht", der mit 5,36 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern auf tolle 19,5 Prozent Marktanteil kam. Drei der ersten fünf Plätze belegten indes Nachrichtensendungen: So kam die "Tagesschau" im Ersten auf 5,27 Millionen Menschen, gefolgt vom "heute-journal", das von 3,88 Millionen gesehen wurde. Die "heute"-Sendung um 19:00 Uhr zählte 3,42 Millionen Personen.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV