Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Sat.1-Frühstücksfernsehen am Sonntag © Sat.1
Mit Marktanteilen um sechs Prozent in der Zielgruppe hat das "Sat.1-Frühstücksfernsehen am Sonntag" in diesem Jahr noch nicht an die Spitzen-Quoten anknüpfen können, die das Magazin sonst unter der Woche einfährt. Doch jetzt gibt es zumindest mal wieder einen Hoffnungsschimmer: Die aktuelle Ausgabe verzeichnete am Wochenende überraschend einen Bestwert und kam auf 9,2 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. Insgesamt erreichte die Sendung im Schnitt 480.000 Zuschauerinnen und Zuschauer.

Und Sat.1 wäre gut beraten gewesen, das "Frühstücksfernsehen am Sonntag" noch um eine Stunde zu verlängern, denn mit der anschließenden "Sat.1 Reportage" erreichte der Sender nicht einmal mehr halb so viele Menschen. In der Zielgruppe brach der Marktanteil auf 3,9 Prozent ein. Für die Rankingshow "111 schräge Spritztouren" waren im weiteren Verlauf sogar nur 2,7 Prozent Marktanteil drin. Erst danach konnten sich die Sat.1-Quoten allmählich wieder erholen.

Marktanteils-Trend: Sat.1-Frühstücksfernsehen am Sonntag

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Quelle: DWDL.de-Recherche
dwdl.de/zahlenzentrale
ab 3 Jahren
14-49 Jahre

In glänzender Verfassung präsentierte sich derweil der "ZDF-Fernsehgarten", der trotz sommerlicher Temperaturen zur Mittagszeit im Schnitt 1,66 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer unterhielt. Beim Gesamtpublikum lag der Marktanteil bei sehr guten 17,1 Prozent. Zugleich fuhr der "Fernsehgarten" beim jungen Publikum mit 9,2 Prozent seinen bislang besten Marktanteil in der laufenden Saison ein. Auch "Das Duell der Gartenprofis" punktete danach noch mit 9,0 Prozent sowie insgesamt 1,50 Millionen Menschen. 

Am Abend war das ZDF dann zudem, der stärkste Gesamt-Verfolger des "Tatorts" - dank der Lindström-Schmonzette "Liebe verjährt nicht", die mit 4,24 Millionen Zuschauenden auf 14,9 Prozent Marktanteil kam. Junges Publikum ließ sich für den Film aber kaum begeistern: Bei den 14- bis 49-Jährigen waren nämlich nur 3,8 Prozent drin. Meistgesehene ZDF-Sendung des Tages war übrigens das "heute-journal", das sich auf 4,59 Millionen Menschen und 18,0 Prozent Marktanteil steigerte. Zum Vergleich: "Anne Will" kam trotz des starken Vorlaufs auf 3,88 Millionen.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV