Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Ungewöhnlicherweise räumt RTL an diesem Wochenende nicht nur den Samstagabend für Thomas Gottschalk, Günther Jauch und Barbara Schöneberger frei, sondern auch den Sonntag - und zumindest auf dem klassischen Sendeplatz war das Trio schon mal erfolgreich, auch wenn sich, bedingt durch die hohen Temperaturen, die Reichweiten von "Denn sie wissen nicht, was passiert" in Grenzen hielten.

Durchschnittlich 540.000 Zuschauerinnen und Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren reichten schon, um den Marktanteil in der Zielgruppe über mehr als vier Stunden hinweg auf sehr gute 15,6 Prozent zu treiben. Geringfügig mehr junge Menschen verzeichnete am Samstag nur die "Tagesschau" im Ersten. Insgesamt wollten 1,80 Millionen Menschen die Live-Show mit Spielleiter Thorsten Schorn sehen, was auch hier für überzeugende 11,2 Prozent Marktanteil reichte.

An die Gesamtwerte der Öffentlich-Rechtlichen kam "Denn sie wissen nicht, was passiert" aber nicht heran, für Sat.1 und ProSieben gab es dagegen nicht allzu viel zu holen. Gerade mal 6,9 Prozent erzielte die ProSieben-Show "Darüber staunt die Welt" bei den 14- bis 49-Jährigen, während "Pokémon Meisterdetektiv Pikachu" mit 6,5 Prozent nur knapp vor RTLzwei lag. Dort bewegte sich der Spielfilm "Real Steel" mit 6,1 Prozent klar über den Normalwerten. Gut lief es auch für Vox, wo die Doku "Ungewöhnliche Paare" zwar insgesamt nur 660.000 Menschen erreichte, in der Zielgruppe aber auf ordentliche 7,5 Prozent Marktanteil kam.

Gemessen am erfolgreichen Vorlauf, lief's zu später Stunde für "Temptation Island" bei RTL dagegen allenfalls mäßig: Auf 11,3 Prozent Marktanteil kam der Auftakt der neuen Staffel ab 0:45 Uhr, insgesamt blieben nach "DSWNWP" noch 550.000 Menschen wach. Luft nach oben besteht indes für das neue Vorabend-Magazin "Gala", auch wenn's in der zweiten Woche schon besser aussah. Mehr als ein Marktanteil von 8,4 Prozent sowie insgesamt 780.000 Zuschauerinnen und Zuschauer waren um 17:45 Uhr nicht drin.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV