Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Der Samstag war der heißeste Tag des Jahres und offensichtlich hatten viele Menschen Besseres zu tun, als bei weit mehr als 30 Grad vor dem Fernseher zu sitzen. Auf diese Weise genügten in der Zielgruppe bereits 180.000 Zuschauerinnen und Zuschauer, um einen Platz unter den 25 meistgesehenen Sendungen des Tages zu ergattern. Insgesamt erreichte übrigens die "Tagesschau" die höchste Reichweite: Nur 3,51 Millionen Personen führten um 20:00 Uhr bereits zu beachtlichen 20,2 Prozent Marktanteil.

Am Nachmittag, als es viele an den Badesee oder ins Schwimmbad zog, bot Sat.1 mit "Birgits starke Frauen" offensichtlich keine Alternative: Nur 160.000 Personen sahen die Wiederholung des schon in der Primetime gefloppten Formats und in der Zielgruppe belief sich der Marktanteil auf mise 1,9 Prozent. Punkten konnten bei den 14- bis 49-Jährigen indes nicht zuletzt Vox und RTLzwei: Während "Guidos Deko Queen" bei Vox zur Mittagsszeit mit nur 4,8 Prozent Marktanteil zunächst verhalten startete, steigerte sich die Dokusoap bis 15:50 Uhr auf beachtliche 10,2 Prozent.

Ebenfalls zweistellig waren zeitweise auch "Die Schnäppchenhäuser", für die um 14:18 Uhr bei RTLzwei ein Marktanteil von 10,6 Prozent in der Zielgruppe drin waren. Eine weitere Folge erzielte danach ähnlich starke 10,4 Prozent und kam auf insgesamt 510.000 Zuschauende. Aber auch danach blieb das Format mit anderen Folgen und Werten von 8,5 und 7,3 Prozent noch überaus erfolgreich. Am Vorabend punktete zudem "Bella Italia - Camping auf Deutsch" mit guten 6,7 Prozent.

RTLzwei bewegte sich damit zu diesem Zeitpunkt auf Augenhöhe mit ProSieben, das neuerdings samstags auf "Galileo" verzichtet und stattdessen lieber vier "Simpsons"-Folgen wiederholt. Das erwies sich zum Auftakt jedoch nicht gerade als gute Idee, denn während das Magazin vor einer Woche noch über zehn Prozent Marktanteil erzielte, waren für die gelbe Familie diesmal nach 19 Uhr nur Werte von 6,5 und 6,8 Prozent zu holen. Insgesamt schalteten nur rund 300.000 Menschen ein.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV