Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Mit einem Comeback hat Vox am Montagabend in der Primetime geglänzt. Denn der Currywurstmann Chris Töpperwien ist wieder zurück. In "Goodbye Deutschland" will er erneut auswandern; in Los Angeles soll eine Bäckerei eröffnet werden. Ob's alleine an Töpperwien lag? Mit den neuen Auswanderer-Geschichten hat die Produktion im Vox-Programm diesmal die besten Zielgruppen-Marktanteile seit März 2019 erzielt. Im Schnitt holte man 11,7 Prozent bei den klassisch Umworbenen. 1,48 Millionen Menschen ab drei Jahren schauten zu.

Auch nach 22:15 Uhr war das Interesse an "Goodbye Deutschland" noch groß. Mit neuen Geschichten aus den Urlaubsparadiesen Mallorca und Teneriffa wurden noch 10,5 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen erzielt. Die durchschnittliche Reichweite belief sich bis nach Mitternacht auf 1,01 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. Nicht nur die Primetime hatte maßgeblichen Anteil daran, dass der Tagesmarktanteil von Vox am ersten Arbeitstag der neuen Woche bei starken 8,4 Prozent (Zielgruppe) lag. Nur RTL (9,6%) war noch gefragter.

Auch die Daytime funktionierte bei Vox ausgesprochen gut. Die 17-Uhr-Folge von "Zwischen Tüll und Tränen" punktete bei den Jüngeren mit 10,8 Prozent, nachdem eine Stunde zuvor schon 8,4 Prozent gemessen wurden. Auf genau diesen Wert kam nach 15 Uhr auch die "Shopping Queen". In der Primetime lag Vox also weit vorne, ganz vorne platzierte sich RTL mit der ersten Folge der neuen Show "Viva la Diva". Sie erreichte im Schnitt zwölf Prozent Marktanteil bei den Umworbenen – für RTL-Verhältnisse also ordentliche, aber keine umwerfenden Werte. Im Schnitt schalteten 1,94 Millionen Menschen die zweistündige Show ein.

Am Vorabend waren bei RTL die beiden Dailys "Alles was zählt" und "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" auf elf und 16 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen gekommen. Am späteren Abend tat sich der Sender dann merklich schwerer. "RTL Direkt" erwischte mit nur sieben Prozent keinen guten Tag. Und dann lief "Extra" (ausnahmsweise muss man inzwischen sagen) mal wieder am späten Montagabend. Das Magazin kämpfte mit 8,3 Prozent ebenfalls mit Problemen.

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Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV