Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Zweistellige Marktanteile bei den 14- bis 49-Jährigen sind für "In aller Freundschaft" im Ersten wahrlich kein Alltag. Im Gegenteil: Seit 2020 gelang das gerade einmal zwei Episoden. Der 888. Folge, die im März 2020 lief und die auf fast zwölf Prozent Marktanteil kam – und eben jener Ausgabe, die das Erste nun am Dienstag dieser Woche sendete. Folge 977 erreichte starke 10,6 Prozent Marktanteil beim Publikum ab drei Jahren. Und auch insgesamt lief es für die Geschichten aus der Sachsenklinik mit 4,35 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern sehr gut. Gemessen wurden somit 18,4 Prozent Marktanteil ab kurz nach 21 Uhr.

Direkt davor sicherte sich "Die Kanzlei" 3,59 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, womit ebenfalls gute 15,8 Prozent Marktanteil einhergingen. Bei den Jüngeren kam die Anwaltsserie auf 8,5 Prozent und übertraf damit den Schnitt des Ersten ebenso deutlich. Einen sehr guten Tag erwischten auch beide derzeit wackelnden Dailys im Nachmittagsprogramm. So sicherte sich "Rote Rosen" ab 14:10 Uhr 8,4 Prozent Marktanteil und somit eines der besten Ergebnisse des laufenden Jahres. Zuletzt lag die Quote hier Ende April leicht höher. 0,98 Millionen Menschen ab drei Jahren sahen die Produktion (12,7%). Auch "Sturm der Liebe" schnitt beim jungen Publikum besser ab als üblich. Die Geschichten vom Fürstenhof steigerten sich auf 9,2 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Im Schnitt liegt die Serie 2022 bei rund fünfeinhalb Prozent, schon vergangene Woche übertraf sie aber die 9-Prozent-Marke.

Im Vorabendprogramm des Ersten sicherte sich eine weitere "Gefragt – gejagt"-Folge in der 18-Uhr-Stunde 1,88 Millionen Zusehende und damit verbunden 14,2 Prozent Marktanteil bei allen. 7,6 Prozent wurden bei den Jungen ermittelt. Die "WaPo Berlin" hielt diese Ergebnisse im Nachgang nicht. Die Quote im Gesamtmarkt sank auf 9,5 Prozent – insbesondere aber bei den Jüngeren bestand angesichts von nur 3,3 Prozent viel Luft nach oben.

Für Das Erste war es dennoch ein starker Dienstag. Mit Blick auf die Tagesmarktanteile landete der Kanal bei 11,9 Prozent insgesamt (und somit 1,8 Prozent hinter dem erstplatzierten ZDF). Bei den 14- bis 49-Jährigen kam der Kanal auf 7,4 Prozent und lag somit gleichauf mit ProSieben auf Rang drei. Davor: RTL mit 9,7 Prozent und Sat.1 mit 7,6 Prozent. 

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV