Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Sehr gut aus dem Startblock gekommen ist – insbesondere mit der Primetime-Folge – die frische Kabel-Eins-Eigenproduktion "Deutschlands größte Geheimnisse", die am Sonntagabend ab 20:15 Uhr im Schnitt 6,8 Prozent Marktanteil bei den Umworbenen einfuhr. Eine am Vorabend gezeigte erste Folge des Formats war auf vier Prozent gekommen. Diese sahen insgesamt 0,46 Millionen Menschen, zur Primetime wurde dieser Wert dann in etwa verdoppelt und lag bei 0,89 Millionen.

 

Während man sich bei Kabel Eins über diese Ergebnisse freuen dürfte, wird man bei Vox vermutlich aufatmen. Denn die inzwischen dritte neue Folge von "Das perfekte Promi Dinner" legte in allen wichtigen Bereichen klar zu. Die Reichweite stieg gegenüber der Vorwoche, verglichen mit den ebenfalls vorläufigen Reichweiten, um 260.000 Zusehende auf nun durchschnittlich 0,76 Millionen. Gegenüber der Premiere der neuen Staffel 14 Tage zuvor wurde die Reichweite gar mehr als verdoppelt. Bei den Werberelevanten sicherte sich "Das perfekte Promi-Dinner" am Sonntagabend gute 6,9 Prozent.

Am Vorabend meldete sich derweil das Format "Die Tuning-Profis", eigentlich bei Nitto beheimatet, mit viel Luft nach oben, im deutschen Fernsehen zurück. Vox zeigt es nun ab kurz nach 18 Uhr, erreichte mit dem Staffeldebüt aber nicht mehr als vier Prozent in der klassischen Zielgruppe. Auf exakt diesen Wert kam in der Stunde zuvor auch das Automagazin "Auto Mobil". Die nicht allzu hohen Ergebnisse dürften mit der parallel gesendeten Formel 1 zusammenhängen (siehe eigener Artikel).



Stark unterwegs waren abends auch Sat.1, RTL und ProSieben. Auf den Sendern liefen Filme, die knapp zweistellige Marktanteile erreichten. RTL kam mit "Stirb langsam 4.0" auf exakt zehn Prozent bei den Umworbenen, Sat.1 sicherte sich mit "Begabt – Die Gleichung eines Lebens" ebenso gute 10,2 Prozent, während ProSieben mit "Ready Player One" auf 10,1 Prozent kam. Ganz vorne lag bei den Jüngeren der im Ersten gesendete "Polizeiruf 110" mit durchschnittlich 18,9 Prozent Marktanteil. 5,83 Millionen Menschen sahen den Primetime-Krimi im Schnitt, der somit erwartbarer Weise das 90-Minüter-Duell mit dem ZDF gewann. Dort erreichte "Inga Lindström" rund dreieinhalb Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer (14,3%).

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV