Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Während die Männer in diesem Jahr hitzebedingt die WM bekanntlich erst im Winter austragen werden, sorgen die Fußballerinnen in diesem Sommer für hervorragende Quoten. Nachdem zuletzt schon in der Vorrunde mit dem Spiel gegen Spanien im Schnitt knapp über acht Millionen Interessierte vor den Fernseher gelockt werden konnten, zog die Reichweite nun beim Viertelfinale gegen Österreich nochmal weiter an.

Die Übertragung im Ersten erreichte ab 21 Uhr im Schnitt 9,5 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, was beim Gesamtpublikum einem Marktanteil von 38,2 Prozent entsprach. Bei den 14- bis 49-Jährigen fiel der Marktanteil mit 40,1 Prozent sogar noch ein wenig höher aus. Natürlich reichte das bei Jung und Alt für den Tagessieg am Donnerstag. Die "Tagesthemen" in der Halbzeitpause hatten 8,81 Millionen Zuschauerinnen ind Zuschauer, für die Berichterstattung drumherum wird eine Durchschnittsreichweite von 5,29 Millionen angegeben.

Im Anschluss daran zeigte Das Erste um 23:15 Uhr noch sein Magazin "Panorama", das sich thematisch passend unter anderem mit Sexismus gegenüber Fußballerinnen auseinandersetzte und dadurch noch im Schnitt 2,93 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer vor dem Fernseher halten konnte. Auch das Magazin kam somit noch auf hervorragende Marktanteile von 20,7 Prozent beim Gesamtpublikum und 18,4 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Zum Abschluss des Fußball-Abends sendete Das Erste dann ab 23:42 Uhr noch einen Nachruf auf den gestern verstorbenen Uwe Seeler, den sich 1,83 Millionen Menschen im Schnitt ansahen. Die Marktanteile lagen hier bei 17,7 Prozent beim Gesamtpublikum und 14,0 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Das NDR Fernsehen hatte schon ab 20:15 Uhr ein "NDR Info Extra: Der Norden trauert um 'Uns Uwe'" eingeschoben, das 880.000 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten, danach kam der 30-minütige Nachruf "Uwe Seeler - Abschied von einem Volkshelden" auf eine Gesamt-Reichweite von im Schnitt 840.000 Personen. Die Marktanteile lagen bei 3,9 bzw. 3,5 Prozent beim Gesamtpublikum und je 1,5 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV