Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Das neue RTL-Quiz "Der unfassbar schlauste Mensch der Welt" ist bei RTL mit guten, aber durchaus ausbaufähigen Quoten gestartet. Um 23:20 Uhr hielt die von Hans Sigl präsentierte Sendung im Schnitt noch 1,27 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer bei RTL, sodass der Gesamt-Marktanteil bei 12,2 Prozent und damit klar über dem Senderschnitt lag. In der Zielgruppe landete die Show zum Auftakt dagegen nur knapp im zweistelligen Bereich - hier waren solide 10,5 Prozent drin.

Im Vorfeld sorgte derweil der Auftakt zur zweiten "3-Millionen-Euro-Woche" von "Wer wird Millionär?" nicht für einen zusätzlichen Einschaltimpuls. Mit einem Marktanteil von 11,9 Prozent reihte sich der Quiz-Klassiker in der Zielgruppe deutlich hinter dem DFB-Pokalspiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und Eintracht Frankfurt ein, der im Ersten auf überzeugende 15,7 Prozent Marktanteil kam. Insgesamt begegneten sich "WWM" und Fußball auf Augenhöhe: 3,16 Millionen sahen das Spiel, während die RTL-Show von 3,17 Millionen gesehen wurde.

"RTL Direkt" konnte derweil in der Quiz-Pause deutlich mehr Personen erreichen als gewöhnlich: 2,71 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer bedeuteten die höchste Reichweite des Nachrichtenmagazins seit Ende März und zogen einen Marktanteil von 13,0 Prozent beim Gesamtpublikum nach sich. Bei den 14- bis 49-Jährigen kam "RTL Direkt" hingegen nicht über 10,9 Prozent hinaus.

Den Primetime-Sieg fuhren mit Blick auf das Gesamtpublikum aber weder RTL noch der Pokal-Abend im Ersten ein, sondern das ZDF. Dort zählte eine Wiederholung der Krimireihe "Solo für Weiss" ab 20:15 Uhr im Schnitt 4,18 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, die 16,5 Prozent Marktanteil entsprachen. Das "heute-journal" lag im Anschluss mit 3,80 Millionen ebenfalls noch sehr gut im Rennen. Am Nachmittag verzeichnete das Zweite zudem erneut Marktanteile von teils deutlich über 20 Prozent - die Tagesmarktführerschaft war dem Sender damit nicht zu nehmen.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV