Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Mit einem 1:6-Erfolg des FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt geriet der Bundesliga-Auftakt am Freitagabend zum Tor-Festival - und trotz des eindeutigen Ergebnisses konnte Sat.1 sogar stärkere Quoten erzielen als beim Saison-Start vor einem Jahr. Anders als 2021 wurde diesmal sogar die Marke von 30 Prozent Marktanteil geknackt: Konkret erzielte der Sender in der ersten Halbzeit bereits starke 30,7 Prozent in der Zielgruppe, in den zweiten 45 Minuten sorgten 1,92 Millionen 14- bis 49-Jährige schließlich sogar für fabelhafte 35,0 Prozent.

Auch beim Gesamtpublikum war Sat.1 am Freitagabend nicht zu schlagen - ein in den vergangenen Jahren zunehmend selten gewordenes Bild: 5,24 Millionen Fans verzeichnete die "ran"-Übertragung während der ersten Halbzeit, die damit einen Marktanteil von 21,7 Prozent verzeichnete. Während der zweiten Halbzeit wurden schließlich im Schnitt sogar 6,13 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer gezählt, die den Sat.1-Marktanteil auf 26,2 Prozent trieben. Ähnlich hohe Reichweiten hatte der Sender zuletzt vor einem Jahr mit dem Supercup zwischen Bayern und Dortmund erzielt.

Und auch nach Abpfiff war Sat.1 am Freitag noch erfolgreich: So hielten die Highlights im Anschluss noch 2,60 Millionen Menschen vor dem Fernseher, in der Zielgruppe lag der Marktanteil bei 21,6 Prozent. "ran Late Night" war ab 23:00 Uhr schließlich immerhin noch für 11,2 Prozent gut. Einzig der Countdown begann aus Sicht der Fans wohl etwas früh: Ab 19:00 Uhr waren zunächst gerade mal 300.000 Zuschauerinnen und Zuschauer dabei - mehr als ein Marktanteil von 2,6 Prozent war hier nicht zu holen. Erst ab 20:00 Uhr lief es mit 11,2 Prozent bereits spürbar besser.

Die Tagesmarktführerschaft war Sat.1 letztlich nicht zu nehmen: Mit beachtlichen 13,9 Prozent setzte sich der Privatsender am Freitag in der Zielgruppe an die Spitze und verbuchte damit fast drei Prozentpunkte mehr als RTL. Beim Gesamtpublikum reichte es mit durchschnittlich 10,7 Prozent immerhin für den zweiten Rang hinter dem ZDF, das wie immer auch tagsüber mächtig abräumte.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV