Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Mit 2,8 Prozent Tagesmarktanteil im Gesamtmarkt sicherte sich Sat.1 Gold einen geteilten siebten Rang am Sonntag – auf den gleichen Wert kam auch RTLzwei. Für den Best-Ager-Sender ist das freilich ein Erfolg, der vor allem alter Sat.1-Ware zu verdanken ist. So holte etwa am Nachmittag die einstige Ermittler-Show "Im Namen der Gerechtigkeit" bis zu 5,1 Prozent Marktanteil. Alte Folgen von "Richter Alexander Hold" hatten die Quoten zuvor schon auf bis zu 4,8 Prozent steigen lassen. Die Reichweiten bewegten sich teils bei etwas mehr als einer halben Million Zusehenden.

Am Vorabend drehten dann "K11"-Wiederholungen noch mächtig auf. Ab 19:50 Uhr schauten 0,73 Millionen Personen zu, zuvor waren es schon knapp 0,7 Millionen. Somit lag man nahezu auf Augenhöhe mit Sat.1. Um 20:15 Uhr schalteten dann aber viele um. Die erste "Criminal Minds"-Folge fiel auf noch rund 350.000 Interessierte. Gut lief der Sonntag indes auch für sixx. Dort sicherte sich "Fixer Upper" am Vormittag teils vier Prozent Marktanteil. Eine Doppelfolge von "Der Pferdetrainer" kam nachmittags auf 1,6 und 2,3 Prozent, "Cesar Millan: Better Human Better Dog" schloss sich im Vorabendprogramm mit Zielgruppen-Marktanteilen in Höhe von zwischen 1,1 bis 1,9 Prozent an.

Erfolgreich war der Frauensender auch ab 20:15 Uhr: Der Spielfilm "Sweet Home Alabama" lockte im Schnitt 2,6 Prozent der 14- bis 49-Jährigen an. 0,34 Millionen Personen schauten zu. Marktführer um 20:15 Uhr wurde freilich der "Tatort" im Ersten. Ein alter Fall aus Münster generierte 6,17 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer (25,2% insgesamt). Somit landete der Krimi auch vor der ZDF-Romanze "Frühling", die auf 3,76 Millionen Interessierte kam (15,4%).

Das ZDF war insbesondere nachmittags sehr gefragt. Nach dem wie immer starken "Fernsehgarten", der diesmal gesamt auf 19,2 Prozent Marktanteil kam, war auch das "Duell der Gartenprofis" populär. Ab 14:10 Uhr wurden 17,8 Prozent gemessen, ab kurz vor 15 Uhr bei den "Lieblingsgärten" dann noch 16,9 Prozent. 1,96 Millionen Menschen schauten ab kurz nach 14 Uhr zu, in Folge dann 1,83 Millionen. Schwerer tat sich "planet e" ab 15:45 Uhr, denn die dort gezeigte Invasion der Krähen interessierte nur noch 11,2 Prozent der Zuschauerinnen und Zuschauer ab drei Jahren.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV