Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Angesichts von Krieg und Inflation kam es in den letzten Tagen Vielen wohl gerade recht, dass man sich auch mal ausführlichst mit dem Tod einer britischen Monarchin beschäftigen und alle anderen Themen beiseite schieben konnte. Und auch wenn der zehntägige Ausnahmezustand mit dem Begräbnis von Queen Elizabeth II. nun eigentlich vorbei ist, zeigte sich das Interesse an Royal-Themen auch am Dienstag noch im Programm.

Das ZDF zeigte auf seinem "ZDFzeit"-Sendeplatz nämlich um 20:15 Uhr die Doku "König Charles III. - Die Zukunft der Windsors" - und erreichte damit erstaunlicherweise den Primetime-Sieg in der Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen. 0,65 Millionen Zsuchauerinnen und Zuschauer aus dieser Altersgruppe bescherten der Sendung einen Marktanteil von 11,0 Prozent. Insgesamt hatten 3,05 Millionen Personen ab drei Jahren eingeschaltet.

Auch das nachfolgende Magazin "Frontal" lief mit 9,4 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen überdurchschnittlich gut, beim Gesamtpublikum betrug der Marktanteil dank 2,45 Millionen zusehenden Personen ebenfalls 9,4 Prozent. Das "heute-journal" ließ die Gesamt-Reichweite danach wieder auf 3,65 Millionen steigen, die Marktanteile stiegen auf 15,9 Prozent beim Gesamtpublikum und 12,7 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Die Marktführung beim Gesamtpubllikum ging am Dienstagabend aber wieder an das Erste, wo "Die Kanzlei" 4,75 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer erreichte, was 17,7 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum entsprach. Bemerkenswert: Mit einem Marktanteil von 9,7 Prozent lag die ARD-Serie auch beim jüngeren Publikum noch vor sämtlichen Sendungen der privaten Konkurrenz. "In aller Freundschaft" erreichte danach eine Gesamt-Reichweite von im Schnitt 4,4 Millionen Personen und Marktanteile von 17,1 Prozent beim Gesamtpublikum sowie 7,6 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Ausgezahlt hat sich, dass man diesmal keine normale Magazin-Ausgabe von "Report München" zeigte, sondern die Doku "Geld.Macht.Katar". 2,94 Millionen Zsuchauerinnen und Zuschauer waren die höchste Reichweite seit Februar, der Marktanteil lag bei guten 13,0 Prozent beim Gesamtpublikum. Nach den "Tagesthemen", die 2,59 Millionen Personen verfolgt hatten, schauten im Schnitt noch 1,49 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer "Maischberger" an. Die Marktanteile lagen bei 12,6 Prozent beim Gesamtpublikum und 9,0 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Lanz startete im ZDF diesmal später, die Gesamt-Reichweite von 1,37 Millionen ist also nicht direkt vergleichbar. Die Marktanteile beliefen sich hier auf 13,8 Prozent beim Gesamtpublikum und 9,1 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV