Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Mit "Frag doch mal die Maus", "The Maskes Singer" und den "Puppenstars" traten am Samstagabend drei Shows gegeneinander an. Doch mehr Leute als alle drei zusammen erreichte das ZDF mit einem weiteren Krimi aus der "Wilsberg"-Reihe. Die Folge "Schmeckt nach Mord" sahen im Schnitt 7,17 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. Das waren wieder deutlich mehr als im April, als die Reichweite überraschend auf unter fünfeinhalb Millionen eingebrochen war, blieb aber trotzdem ein Stück hinter den Bestwerten zurück, die bei über acht Millionen lagen. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum belief sich auf 27,4 Prozent, bei den 14- bis 49-Jährigen kam "Wilsberg" auf einen Marktanteil von 10,9 Prozent.

Im Anschluss zeigte das ZDF dann einen Mitschnitt des Helene Fischer-Konzerts, das sie in diesem Sommer vor 130.000 Fans in München gegeben hatte. Im ZDF verfolgten das nun im Schnitt 3,01 Millionen Personen. Das entsprach soliden Marktanteilen von 13,1 Prozent beim Gesamtpublikum und 7,3 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Das war natürlich deutlich weniger als das, was üblicherweise die "Helene Fischer Show" zu Weihnachten erreicht - die in diesem Jahr übrigens unter Verweis auf die unsichere Corona-Lage erneut ausfällt, bewegte sich aber auf einem ähnlichen Niveau wie die Konzert-Mitschnitte in den vergangenen Jahren.

Apropos Schlager: Diese Musikrichtung stand am Samstagabend auch im SWR wieder auf dem Programm. Der "Schlager-Spaß mit Andy Borg" war dabei im Dritten einmal mehr ein Erfolg: 1,38 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer schalteten die Sendung insgesamt im Schnitt ein, was beim Gesamtpublikum einem Marktanteil von 5,3 Prozent entsprach. Nur bei den 14- bis 49-Jährigen blieb das Interesse überschaubar, mehr als 0,5 Prozent Marktanteil waren hier nicht zu holen.

Doch nicht nur der SWR zeigte am Samstagabend eine Show, der MDR schickte Wolfgang Lippert mit einer Live-Ausgabe von "Damals war's" auf Sendung. Die Ausbeute war hier allerdings erheblich geringer: Im Schnitt hatten 460.000 Zuschauerinnen und Zuschauer eingeschaltet, was 1,8 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum entsprach. Bei den 14- bis 49-Jährigen betrug der Marktanteil 0,4 Prozent.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV