Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Die Jubiläumsstaffel von "The Taste" erweist sich für Sat.1 als großer Erfolg. Am Mittwoch ab 20:15 Uhr zeigte der Sender eine weitere Ausgabe der Produktion und holte damit nicht weniger als die beste Zielgruppen-Quote seit dem Jahr 2016. Gemessen wurden im Schnitt 11,8 Prozent Marktanteil. Mit Blick auf die Quote überholte das Format somit also sogar "Das Sommerhaus der Stars", das um zwei Zehntel schlechter abschnitt. Insgesamt schauten 1,22 Millionen Menschen die frische "The Taste"-Folge.

Da dürfte es Sat.1 auch nur wenig stören, dass der Plan, direkt im Anschluss, also ab halb zwölf Uhr abends, noch einmal auf "The Taste" (die Vorwochen-Ausgabe) zu setzen, so gar nicht aufging. Hier krachte der Marktanteil auf durchschnittlich 3,2 Prozent nach unten. Im Tagesschnitt landete der Sender bei dennoch schönen 8,7 Prozent und war somit erster RTL-Verfolger (RTL erzielte 9,3%). Stark lief für Sat.1 einmal mehr auch das "Frühstücksfernsehen" mit diesmal 21,4 Prozent im Schnitt, tagsüber landete "Auf Streife" ab 14 Uhr bei etwas mehr als neun Prozent. Schwierigkeiten bereitete weiter die Access Prime. "Doppelt kocht besser" kam ab 19 Uhr etwa nicht über 2,9 Prozent in der klassischen Zielgruppe hinaus.

Einen schönen Erfolg feierte auch ProSieben mit "TV total". Die zur besten Sendezeit gezeigte Comedy-Show kam diesmal auf 0,71 Millionen zusehende Menschen im Alter zwischen 14 und 49 Jahren – kein anderes 20:15-Uhr-Format hatte mehr, über den ganzen Tag verteilt war nur die "Tagesschau" noch gefragter. "TV total" holte sich 12,4 Prozent Marktanteil, konnte aber dem nachfolgenden "Zervakis & Opdenhövel. Live." erneut nicht helfen. Beim Journal standen ab kurz vor halb zehn dann nur noch 4,4 Prozent zu Buche.

Gefragt war auch ein Spielfilm bei Kabel Eins: "Gran Torino" erreichte zwischen 20:15 und 22:40 Uhr im Schnitt überdurchschnittliche 6,1 Prozent Marktanteil. Rund 860.000 Personen schalteten im Schnitt ein. Der nachfolgende Film "American History X" punktete noch mit 5,6 Prozent in der Zielgruppe.  

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV