Quelle der Daten für diesen Artikel: AdScanner

401 Werbespots hat der Internetriese Google am Montag im deutschen Fernsehen untergebracht. Davon warben 233 für das Google Pixel 7 und die restlichen 168 für die derzeitige Klima-Kampagne von Google Maps. Rund 47 XRP generierte Google für sein Pixel, Google Maps legte nochmals rund 37 drauf. Das zeigt: Trotz vieler gebuchter Werbeplätze erreichte Google nicht die ganz großen Werbereichweiten.

Denn eine Vielzeit an Spots lief auf Nischensendern. Konkret: Fast jeder Fünfte wurde auf Deluxe Music platziert, auch Comedy Central sowie die Pay-TV-Programme von 13th Street und Warner TV Comedy waren verstärkt gefragt. Zurückhaltend gebucht hat Google unterdessen auf den großen Privatsendern Sat.1, ProSieben und RTL wurden nur mit einigen wenigen Belegungen bedacht und das ZDF, das am Montag die WM-Spiele übertrug, blieb sogar komplett außen vor.

werbung221121 © AdScanner

200 Spots oder mehr gebucht haben neben Google am Montag übrigens auch Peek und Cloppenburg sowie Parship. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass Amazon auch zum Wochenstart seinen Werbedruck für die derzeitige Black Friday Week aufrecht erhielt. 93 eingesetzte Spots sorgten für etwa 93 XRP.  

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Welches Unternehmen hat gestern das Fernsehen am stärksten für seine Kommunikation genutzt? DWDL.de und AdScanner bringen Licht ins Dunkel und veröffentlichen täglich die Hitlisten der Produkte, für die am Vortag die meisten Spots geschaltet wurden bzw. deren Spots die höchsten Brutto-Reichweiten erzielt haben - wobei Eigenwerbung der Sender hiervon ausgenommen ist. Die Messung der Reichweiten basiert auf der sekundengenauen Erhebung der TV-Nutzung von rund einer Million Haushalten in Zusammenarbeit mit Vodafone.

Statt einer durchschnittlichen Werbeinsel-Reichweite macht AdScanner also auch Unterschiede innerhalb eines Werbeblocks sichtbar. Statt der bislang branchenüblichen GRP (Gross Rating Points) spricht AdScanner daher von XRP (Exact Rating Points), die sich immer auf die gemessenen Vodafone-Haushalte beziehen. Da es sich um Brutto-Reichweiten handelt, werden dafür die Einzel-Reichweite jeder Ausstrahlung aufaddiert. Zur Veranschaulichung: Läuft ein Spot zehn Mal und erreicht dabei jeweils fünf Prozent der gemessenen Vodafone-Haushalte, ergibt das für den gesamten Tag 50 XRP - auch wenn es immer die gleichen fünf Prozent gewesen wären.