Quelle der Daten für diesen Artikel: AdScanner

Seit diesem Wochenende rollt der Ball wieder in der Fußball-Bundesliga. Erstmals in diesem Jahr wurden am Samstag weite Strecken des Nachmittags und Vorabends mit Fußball bespielt – so lässt sich auch erklären, dass Firmen, die gerne im Sportumfeld auftreten, zurück unter den Marken mit der besten Werbereichweite sind: Der Sportwettenanbieter Tipico tauchte insgesamt 164 Mal im Fernsehen auf; oft übrigens nur mit sehr kurzen Spots und als Presenter. Er erzielte damit einen XRP in Höhe von rund 60 und lag somit rund vier Punkte vor der Brauerei Krombacher, deren Spots am Samstag 107 Mal liefen.

Daneben kam es auch zum Duell der Kommunikationsanbieter. Sowohl 1&1 als auch O2 schafften es am Samstag in die Top10 – die Unternehmen setzten dabei aber auf unterschiedliche Strategien. 1&1 schaltete seine Spots sogar nur 67 Mal, landete mit einem generierten XRP von 64 aber auf Platz drei. O2 indes erreichte Platz acht mit einem XRP von rund 54, setzte dafür aber 145 Spots ein - die Spots liefen vermehrt also auch in reichweitenschwächeren Umfeldern.

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Mit Abstand am Fleißigsten geworben haben auch am Samstag Peek & Cloppenburg, Lotto 24 und Ikea – alle drei Unternehmen setzten jeweils auf mehr als 250 Spots. Ikea glückte zudem auch der erste Rang im XRP-Ranking. Das Möbelhaus sicherte sich 92,32 Punkte.

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Welches Unternehmen hat gestern das Fernsehen am stärksten für seine Kommunikation genutzt? DWDL.de und AdScanner bringen Licht ins Dunkel und veröffentlichen täglich die Hitlisten der Produkte, für die am Vortag die meisten Spots geschaltet wurden bzw. deren Spots die höchsten Brutto-Reichweiten erzielt haben - wobei Eigenwerbung der Sender hiervon ausgenommen ist. Die Messung der Reichweiten basiert auf der sekundengenauen Erhebung der TV-Nutzung von rund einer Million Haushalten in Zusammenarbeit mit Vodafone.

Statt einer durchschnittlichen Werbeinsel-Reichweite macht AdScanner also auch Unterschiede innerhalb eines Werbeblocks sichtbar. Statt der bislang branchenüblichen GRP (Gross Rating Points) spricht AdScanner daher von XRP (Exact Rating Points), die sich immer auf die gemessenen Vodafone-Haushalte beziehen. Da es sich um Brutto-Reichweiten handelt, werden dafür die Einzel-Reichweite jeder Ausstrahlung aufaddiert. Zur Veranschaulichung: Läuft ein Spot zehn Mal und erreicht dabei jeweils fünf Prozent der gemessenen Vodafone-Haushalte, ergibt das für den gesamten Tag 50 XRP - auch wenn es immer die gleichen fünf Prozent gewesen wären.