Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Die mit Abstand meisten Primetime-Zuschauerinnen und Zuschauer hatte am Samstagabend Das Erste Deutsche Fernsehen. Mit einem weiteren "Steierkrimi", diesmal "Steirerangst" setzte sich der Sender somit unter anderem gegen die Show-Konkurrenz von ZDF, RTL und ProSieben durch. Der 90 Minuten lange Film sicherte sich ab 20:15 Uhr im Schnitt 5,78 Millionen zusehende Personen – etwas weniger als sein Vorgänger, der auf um die 6,4 Millionen kam. Dennoch: Mit 23,1 Prozent Marktanteil war dem Streifen die Pole Position nicht zu nehmen. Allerdings: Bei den Jüngeren fielen die Werte arg überschaubar aus: Die durchschnittliche Reichweite bei den 14- bis 49-Jährigen verblieb bei weniger als 400.000, im Schnitt lag die Quote bei allenfalls soliden 7,3 Prozent.



Stark gefragt war am Vorabend erneut die "Sportschau", die diesmal auf 22,4 Prozent Marktanteil insgesamt kam. Das war der beste Gesamtmarktanteil der laufenden Saison. Im Schnitt schauten 4,04 Millionen Menschen zu. Am Samstag ab 18.30 Uhr fasste die Sendung unter anderem die vier Nachmittagsspiele der Bundesliga zusammen, darunter auch die erneute Niederlage des FC Bayern München, die sicherlich noch für Gesprächsstoff sorgen wird. Die "Sportschau" landete somit nun zum vierten Mal in Folge bei über vier Millionen Zusehenden, eine Woche zuvor hatte die Sendung gemäß vorläufiger Zahlen sogar die Marke von viereinhalb Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern geknackt. Bei den 14- bis 49-Jährigen standen nun 18,4 Prozent Marktanteil im Schnitt zu Buche.

Stark gefragt war auch diesmal wieder die Live-Übertragung der Spiele bei Sky: So kam die Nachmittagskonferenz zwischen 15:30 und 17:25 Uhr im Schnitt auf 23,8 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen. Insgesamt schauten 1,1 Millionen Menschen die vier Livespiele – entweder in der Konferenz oder eben einzeln. Das Bayern-Einzelspiel kam dabei allein auf rund 270.000 Fans, bei den Umworbenen wurden hier rund sechs Prozent gemessen.

Deutlich weniger Interesse rief indes eine Sportübertragung am Nachmittag bei ProSieben hervor. Die Formel E machte Halt in Berlin – ProSieben zeigte das Rennen ab 15 Uhr. Im Schnitt schauten 280.000 Rennsportbegeisterte zu, in der klassischen Zielgruppe kam die Sendung somit auf 7,4 Prozent Marktanteil. Für Formel E-Verhältnisse ist das ein guter Wert. Für ProSieben ist das Ergebnis okay. Vier im Vorfeld gezeigte "Simpsons"-Wiederholungen waren auf zwischen 6,3 und 9,4 Prozent gekommen.



Sky war auch am Vorabend sehr gut unterwegs. Mit dem Spiel ab 18.30 Uhr übernahm Borussia Dortmund die Tabellenführung. 11,5 Prozent Marktanteil bei den klassisch Umworbenen sicherte sich Sky mit der Partie gegen die Eintracht aus Frankfurt. Insgesamt schauten 0,98 Millionen zu. 

Quelle für alle Daten in diesem Artikel, sofern nicht anders vermerkt: AGF SCOPE 1.9; Marktstandard: Bewegtbild; vorläufig gewichtete Daten; Tages-MA: Auswertungstyp TV-Zeitintervall; nutzungsbezogen; Sendungsdaten: Auswertungstyp TV; produktbezogen;