Nachdem die "Zwei Herren mit Hund" in der vergangenen Episode ihr Wort für die Frauen dieser Welt erhoben haben, sitzt nun eine besonders geschätzte Dame als Gast vor dem Mikrofon: Magdalena Rogl, die momentan als Managerin für die Digitalkommunikation bei Microsoft zuständig ist. Tele-5-ChefKai Blasberg beschreibt sie als Wirtschaftsrevolutionärin, hat sie es doch auf recht ungewöhnliche Weise geschafft, in der Branche durchzustarten. 


Bei Tele 5 arbeiten mittlerweile nur noch Frauen in der Kommunikation und an der Außenerscheinung, erzählt Blasberg. Und sowieso: "Frauen sind die besseren Media-Player. Sie gehen gut mit Daten um und haben Empathie." Der Senderchef hat jedoch den Eindruck, dass Frauen oft noch zu verhalten sind. Die Chancen würden noch zu selten genutzt. Für Magdalena Rogl ist das aber etwas zu kurz gedacht: "Über den Willen mache ich mir keine Sorge, aber es ist so unfassbar komplex. Es geht ja nicht nur darum, dass da eine Chance ist und die ergreift man oder die ergreift man nicht, sondern da ist ja noch ganz viel um einen drum herum."


Nachdem die Aluhut-Fraktion Bill Gates als Weltbeherrscher manifestieren wollte, musste natürlich auch über ihn und Microsoft gesprochen werden. "Ich stelle mir Microsoft vor, wie so einen 35-Jährigen mit weißen Schuhen, Chinos und Jeanshemd, immer freundlich und immer wunderbar – und anders als bei den Anderen, glaubst du es ihm", erklärt Blasberg seine Sicht. Gerade Bill Gates wirke, im Gegensatz zu einem Bezos oder Musk, kein "Psychopath", sondern wie einer, neben dem er früher in der Schule saß. 

Bei der Betrachtung der aktuellen Lage fällt der Blick auch auf die momentane Situation in den USA und das, was sie mit der Kommunikation auf der Welt anstellt. "Man sitzt hier abends vor dem Rechner und sieht die Nachrichten und Videos und fragt sich: Warum tut keiner was?“, fragt sich Podcast-Mitstreiter Thomas Koch. US-Präsident Trump scheint zumindest nichts unternehmen zu wollen oder zu können, hat er ja, "wenn man es bei Licht betrachtet, gar nichts zustande gebracht, außer die Reichen etwas reicher zu machen."