Grafik: DWDL; Logo: Rose d'OrNochmal konkret zum Festival: Viele Veranstaltungen finden diesmal im Casino statt im KKL statt. War das eine Kostenfrage?

Wir sind ja nicht komplett umgezogen, die Verleihung bleibt nach wie vor im KKL. Luzern hat ein phantastisches Messegelände um den See herum mit dem KKL, dem Casino und den Jugendstil-Hotels. Für den Filmkiosk hat das Casino einfach die besseren Möglichkeiten und es unterstützt uns natürlich auch stark.

Welchen Anlass gab es, dass man mit dem Festival diesmal am Wochenende beginnt und die Preisverleihung somit unter der Woche stattfindet?

Das hat einen ganz einfachen Grund: In den Tagen vorher findet in Luzern zum ersten Mal der EBU TV-Summit statt, das heißt alle Expertengruppen der Eurovision und alle Fernsehdirektoren der Eurovisionsländer treffen sich derzeit in Luzern. Mit dieser Veranstaltung arbeiten wir zusammen und wollten den Teilnehmern dort auch die Möglichkeit geben, den Filmkiosk zu nutzen. Im nächsten Jahr werden der EBU-Summit und die Rose d'Or sogar noch viel enger zusammenarbeiten, sodass diese beiden Anlässe fast parallel stattfinden.

Eine Veranstaltung der letztjährigen Rose d'Or fehlt diesmal: Die "Hall of Fame"...

Richtig, die "Hall of Fame" auf dem Titlis gibt es in dieser Form nicht mehr. Wir haben uns das angeschaut und wir hätten einiges ändern müssen, damit es der Qualität der Goldenen Rose entspricht.

Was würden Sie als persönliches Highlight dieses Festivals bezeichnen?

Mein persönliches Highlight sind die Programmeingaben. Ich habe da wirklich ganz tolle Dinge gesehen in allen Kategorien. Die Qualität des Wettbewerbs ist mir das wichtigste, das ist mein Highlight.

Zum Abschluss noch: Welches Fazit würden sie gerne nach der diesjährigen Rose d'Or über das Festival lesen?

Dass es das schönste Festival der Welt ist. Dass alle Leute das Gefühl haben, dass es wie eine große Familie ist und dass alle sagen, da wollen wir wieder hin - und das natürlich auch ihren Freunden und Kollegen sagen.