Frank Schambor © frankschambor.de / Frank Wilde
Trauer um Frank Schambor: Der langjährige Radiomoderator, der vielen Hörerinnen und Hörern vor allem als "Franky" bekannt war, ist im Alter von 54 Jahren gestorben. Der gebürtige Wuppertaler war mehr als die Hälfte seines Lebens morgens im Radio zu hören - zunächst bei N-Joy und ab 1999 schließlich beim Privatsender radio ffn, wo eine ganze Generation im Norden mit seiner Stimme in den Tag startete. Mitte 2021 hatte Schambor als "Morgenmän" den Sender verlassen. In einem Nachruf hieß es: "Er war Moderator, Entertainer und DJ, vor allem aber jemand, der Menschen unterhalten und ihnen eine gute Zeit bereiten wollte. Laut, voller Energie, mit Ecken und Kanten und mit der besonderen Fähigkeit, einen ganzen Raum für sich einzunehmen. Für uns war er ein geliebter Mensch, Vater, Freund und Weggefährte. Sein Tod macht uns fassungslos und sehr traurig."

 

Betreff: Leben - Die Sprechstunde mit Hans Sigl © Re*Play
Als "Bergdoktor" ist Hans Sigl einem Millionenpublikum bekannt. Nun bekommt der Schauspieler und Moderator seinen eigenen Video-Podcast. Unter dem Titel "Betreff: Leben - die Sprechstunde mit Hans Sigl" widmet er sich Menschen und ihren Geschichten. So lädt Sigl seine Community ein, persönliche Fragen und Lebensthemen zu teilen, die er dann mit seinen Gästen bespricht. Es soll dabei um mehr gehen "als bloßes 'Abhaken' von Biografien und Dossiers". "Schon aus meiner Zeit beim Radio liebe ich das Prinzip von Call-in- und Magazinsendungen: Die Fragen der Menschen bringen Relevanz und Dynamik ins Gespräch und man erfährt so viel mehr über die Gäste und ihre Perspektive auf das Leben", so Hans Sigl. Der Podcast erscheint ab dem 23. September jeden Mittwoch und wird sowohl "remote" als auch am Veranstaltungsort "Groundlift" am Ammersee produziert. Geplant ist, dass eine Folge pro Monat mit Publikum sein wird. Vom 26. bis 28. August wurden bereits sechs Episoden - unter anderem mit Judith Williams, Laura Karasek, Daniel Boschmann und Ildikó von Kürthy als Gästen - produziert. Hinter dem Format steht Re*Play, das Podcast-Studio von Raab Entertainment. Dessen Geschäftsführer Daniel Rosemann sagt: "Hans Sigl gehört zu den interessantesten Künstlern in Deutschland. Seine breite Ansprache macht es jetzt möglich, dass die Menschen 'ihrem' Hans direkt die Themen und Fragen des Lebens mit in den Podcast geben. Daraus entstehen besondere Talks mit den Gästen."

Das Undenkbare © Storming Donkey Productions / Undone
Am Mittwoch ist ein neuer Storytelling-Podcast mit Host Khesrau Behroz ("Cui Bono", "Legion") gestartet. In "Das Undenkbare - Was wäre, wenn?" geht es in sechs Folgen um Menschen, die sich Fragen zu vermeintlich undenkbaren Dingen stellen. Zum Auftakt erscheint eine Doppelfolge, deren Themen nicht weiter voneinander entfernt sein könnten: Was wäre, wenn ein Asteroid die Erde trifft? Und: Was wäre, wenn der Traum der AfD in Erfüllung geht und es keine Migration mehr gibt? Hinter dem Podcast, der wöchentlich erscheint, stehen die Produktionsfirmen Undone und Storming Donkey Productions. Während Undone für die Inhalte und die Produktion verantwortlich zeichnet, begleitet Storming Donkey Productions die inhaltliche Entwicklung, steht beratend zur Seite und verantwortet die Finanzierung. "'Das Undenkbare' ist ein Podcast für unsere Zeit: Immer mehr müssen wir uns mit Dingen beschäftigen, über die wir lieber nicht nachdenken", so Undone-Gründer und -Geschäftsführer Khesrau Behroz. "Das machen wir in der Regel so lange, bis sie uns einholen. Wir sind eine reaktive Gesellschaft, die vieles eigentlich besser weiß. Mit diesem Podcast wollen wir genau diese Geschichten erzählen, die von unseren Ängsten handeln - aber eben auch von den Menschen, die sich diesen Ängsten bereits jetzt stellen." Und Ekrem Ergün, Co-Gründer und Head of Development von Storming Donkey Productions, sagt: "Mich treibt die Frage um, was als Nächstes kommen könnte – und was es mit uns und unserer Gesellschaft machen würde. Gleichzeitig ist der Podcast für uns als Filmproduktionsfirma ein spannendes Experimentierfeld: Wir können Themen zunächst journalistisch und erzählerisch erkunden und herausfinden, welche Geschichten so viel Kraft entwickeln, dass wir sie vielleicht eines Tages auch verfilmen wollen."

WDR 2 Weihnachtswunder © WDR / Timo Grau
WDR 2 veranstaltet auch in diesem Jahr sein "Weihnachtswunder" und geht dafür diesmal nach Mönchengladbach. Konkret werden Sabine Heinrich, Steffi Neu, Jan Malte Andresen und Thomas Bug vom Samstag, den 12. Dezember um 10:00 Uhr aus einem Glashaus auf dem Europaplatz senden. Das Finale läuft am Mittwoch, den 16. Dezember um 22:00 Uhr. Wie in den Vorjahren soll es darum gehen, Menschen zusammenzubringen und Spenden zu sammeln. "Ich freue mich schon das ganze Jahr über auf diese besondere Zeit und das schöne Gemeinschaftserlebnis kurz vor Weihnachten", sagt WDR-Intendantin Katrin Vernau. "Das 'WDR 2 Weihnachtswunder' zeigt Jahr für Jahr, was möglich ist, wenn Menschen füreinander einstehen. Die Aktion verbindet und macht deutlich, wie viel Kraft in Zusammenhalt und Mitmenschlichkeit steckt. Ich bin schon sehr gespannt, welche kreativen Ideen die Menschen am Niederrhein und in ganz Nordrhein-Westfalen umsetzen, um diejenigen zu unterstützen, die unsere Hilfe im Kampf gegen den Hunger so sehr nötig haben."