Das Erste hat zwei neue Folgen von "Die 100 - Was Deutschland bewegt" angekündigt. Der öffentlich-rechtliche Sender zeigt das von "Tagesthemen"-Moderator Ingo Zamperoni präsentierte Diskussionsformat am Montag, dem 23. und 30. November jeweils um 21:00 Uhr und damit auf dem Sendeplatz, auf dem für gewöhnlich "Hart aber fair" mit Louis Klamroth zu sehen ist. Um welche Themen es gehen wird, steht noch nicht fest.
Damit kehrt das Format also noch vor Jahresende auf den Bildschirm zurück. Zuletzt war "Die 100" im März auf wechselnden Sendeplätzen zu sehen - mit durchwachsenen Quoten. So schalteten an einem Montagabend nur 1,25 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer ein, eine weitere Ausgabe, die an einem Mittwochabend zu sehen war, kam auf immerhin 1,69 Millionen. Die Sendung war damit also kein durchschlagender Erfolg, doch innerhalb der ARD glaubt man augenscheinlich weiter an das Konzept.
Wie gehabt kommen darin 100 Menschen, quer durch alle Schichten der Bevölkerung, zu Wort. Ausgangspunkt ist eine "kontroverse Frage zu einem aktuellen politischen Thema". In der Vergangenheit wurde aber auch das Format selbst mitunter kritisch diskutiert (auch unsere "Übermedien"-Kollegin Annika Schneider hat sich im vergangenen Jahr mit "Die 100" auseinandergesetzt).
Unabhängig vom Erfolg der jetzt angekündigten beiden Ausgaben ist eine Fortsetzung von "Die 100 - Was Deutschland bewegt" bereits beschlossene Sache. Auf DWDL.de-Nachfrage stellte eine ARD-Sprecherin weitere Ausgaben des Formats für 2027 in Aussicht. Ein genauer Ausstrahlungstermin dafür steht allerdings noch nicht fest.
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