Die ARD widmet sich in einer neuen Staffel ihrer Sport-Dokuserie "Being" dem früheren Skispringer Sven Hannawald, der seit einigen Jahren schon für den öffentlich-rechtlichen Sender als Experte tätig ist. "Being Sven Hannawald" wird demnach ab dem 28. November in der ARD-Mediathek zum Abruf bereitgestellt. Eine lineare Ausstrahlung ist aber ebenfalls geplant: Die ersten beiden Folgen sind am 1. Januar ab 19:00 Uhr zu sehen, die dritte Folge läuft am 3. Januar um 19:25 Uhr. In beiden Fällen erfolgt die Ausstrahlung im Anschluss an die Übertragungen der Vierschanzentournee.

Gezeigt wird die Doku-Serie damit 25 Jahre, nachdem Sven Hannawald Sportgeschichte schrieb. Als erster Skispringer gewann er damals alle vier Springen der Vierschanzentournee, wodurch der Sport zu einer Art Popkultur wurde. Er selbst erlebte diesen Erfolg allerdings ganz anders: "Ich habe diesen großen Moment der Sportgeschichte nicht gespürt. Ich habe gar nichts gespürt", sagt Hannawald heute. Stattdessen wuchs der Druck so stark, dass er sich schließlich wegen Depressionen zurückzog und 2004 seine Karriere beendete. 

Für "Being Sven Hannawald" zeichnen die Autoren Sebastian Dehnhardt und Mario Kottkamp Hannawalds Lebensweg nach - von den Anfängen im "Sächsisch-Sibirien" des Erzgebirges über das Skiinternat im Schwarzwald bis zu den ersten Erfolgen, den ersten Rissen, großen Triumphen und großer Leere. Versprochen wird ein Porträt des Sportlers "mit all seinen Höhen und Tiefen". Neben Hannawald kommen seine Familie, Weggefährten und Zeitzeugen zu Wort, darunter Martin Schmitt, Jan Ullrich oder Tom Bartels. Die Produktion übernimmt Constantin Entertainment.