Rund 30 Jahre ist es inzwischen her, dass der "Tigerenten-Club" erstmals im Ersten auf Sendung ging und bis heute gehört das Format noch zum Kinderprogramm der ARD und ist am Wochenende im Kika und im Ersten zu sehen. Nun ist der Erfinder der namensgebenden Figur "Tigerente" gestorben: Horst Eckert, besser bekannt als Janosch, wurde 95 Jahre alt.
SWR-Intendant Kai Gniffke sagt: "Janoschs Geschichten haben die Kindheit und das Erwachsenwerden von vielen von uns geprägt. Sie haben uns gelehrt, die Welt mit wachem Blick und warmem Herzen zu betrachten. Janoschs Tigerente ist Teil unseres kollektiven Gedächtnisses - und sie hat mit dem 'Tigerenten Club' im Kinderfernsehen des SWR und der ARD ihren festen Platz gefunden."
Mit "Oh, wie schön ist Panama", mit Tiger, Bär und natürlich der Tigerente habe Janosch "eine Welt geschaffen, in der Freundschaft, Neugier, Mut und Sanftheit wichtiger sind als Stärke und Lautstärke. Seine Zeichnungen und Geschichten haben den Blick vieler Generationen auf Kindheit und das Miteinander verändert - liebevoll, schelmisch und tiefgründig", so der SWR. Der SWR wolle im Sinne Janoschs weiter machen: "Kinder ernst nehmen, ihnen neugierige, offene Fragen stellen, ihnen Mut machen und ihnen Geschichten erzählen, die Herz und Verstand gleichermaßen berühren."
Aus Anlass von Janoschs Tod ändert der SWR am heutigen Mittwochabend sein Programm und zeigt um 23:30 Uhr die Doku "Da wo ich bin, ist Panama - Die Lebensreise des Herrn Janosch". Der Film wird auch in der ARD-Mediathek zur Verfügung gestellt. Auch der BR zeigt am Mittwoch ab 23:15 Uhr den Film "Janosch - ja ist gut, nein ist gut" aus der Reihe "Lebenslinien". Auch diese Folge steht in der ARD-Mediathek.
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