Ein Kunstraub im Wert von 70 Millionen Mark, verschwundene Meisterwerke und eine geheime Rückholaktion: Die ARD erzählt in einer neuen True-Crime-Doku-Serie die Geschichte eines der spektakulärsten Kunstdiebstähle Europas. Als Erzählerin führt Leonie Bartsch durch "Operation Cobalt - Der 70-Millionen-Raub". Bartsch ist vor allem durch den erfolgreichen True-Crime-Podcast "Mord auf Ex" bekannt.  

Die dreiteilige Produktion von HR, NDR, WDR und ARD Kultur steht ab dem 21. November in der ARD-Mediathek zur Verfügung. Produziert wurde sie von Drive Beta. Neben der Veröffentlichung in der ARD-Mediathek ist auch eine lineare Ausstrahlung geplant: So zeigt das HR Fernsehen die Serie ab dem 25. November jeweils mittwochs um 22:00 Uhr. Der NDR sendet darüber hinaus alle drei Folgen am Montag, dem 7. Dezember ab 22:45 Uhr.

Im Mittelpunkt steht die geheime Rückholaktion "Operation Cobalt", mit der die Londoner Tate Britain die beiden 1994 aus der Frankfurter Schirn Kunsthalle gestohlenen Turner-Gemälde zurückgewinnen wollte. Der Raub von insgesamt drei Meisterwerken - darunter auch Caspar David Friedrichs "Nebelschwaden" - hatte einen internationalen Kriminalfall ausgelöst. Obwohl die Täter schnell gefasst wurden, blieben die Hintermänner und die Kunstwerke verschwunden. Die Suche führte Versicherungsdetektive, ehemalige Scotland-Yard-Ermittler und einen Frankfurter Anwalt unter anderem nach London, Marbella, Belgrad und Brasilien.  

Anhand von Zeitzeugeninterviews, seltenem Archivmaterial und Graphic-Novel-Elementen zeichnet die Doku-Serie von Christopher Kaufmann und Franziska Rempe die jahrelangen Bemühungen nach, die verschwundenen Meisterwerke wiederzufinden.