Machtwechsel © Studio Bummens/Nikita Teryoshin
Nachdem sich Robin Alexander und Dagmar Rosenfeld zum Jahreswechsel weitgehend vom Springer-Verlag losgesagt haben, ist ihr Politik-Podcast "Machtwechsel" nun auch ganz offiziell neu gestartet. Produziert wird er künftig von Studio Bummens, zudem erscheinen fortan zwei Ausgaben wöchentlich - mittwochs und freitags. Zum Auftakt hat Bundeskanzler Friedrich Merz den beiden Journalisten ein Interview gegeben. "'Machtwechsel' wird zum High-End-Produkt", sagt Robin Alexander in der "Süddeutschen Zeitung" über den Podcast, der nun mit einer sehr nach "House of Cards" klingenden Titelmusik beginnt - und mit der Ansage von Schlagerstar Roland Kaiser. Dass Alexander und Rosenfeld ihren Podcast aus dem Springer-Universum herausgelöst haben, sei ganz sicher keine "ganz leichte Operation" gewesen, räumt Alexander in der "SZ" ein, scheint ansonsten aber nicht allzu viel aus der alten Verlagswelt zu vermissen. Nur: "Es war schon ganz praktisch, ein Sektretariat zu haben."

Braune Kinderzimmer © RTL
Unter dem Titel "Braune Kinderzimmer" starten RTL+ und Stern+ in dieser Woche einen neuen investigativen Podcast. RTL-Reporterin Angelique Geray wirft darin in ingesamt sechs Folgen einen "erschütternden Blick in die Welt einer rechtsextremen Jugendgruppe mitten in Deutschland". Alle Folgen sind demnach ab Freitag zuerst auf RTL+ und Stern+ verfügbar, anschließend erscheint wöchentlich eine neue Episode auch auf anderen Plattformen. Unter dem Namen "Letzte Verteidigungswelle" organisiert, planten Neonazis im Alter von 14 bis 21 Jahren Anschläge und Gewaltaktionen. Acht Monate lang tauchte Angelique Geray undercover als vermeintliche "Kameradin" in die Szene ein, chattete mit Mitgliedern, führte Gespräche und traf sie persönlich. Im vergangenen Jahr war bereits eine "Stern Investigativ"-Reportage zum Thema bei RTL zu sehen.

Apple Podcasts © Apple
Apple hat für das Frühjahr eine Überarbeitung seiner Podcasts-App in Aussicht gestellt. Dabei geht es um Erweiterungen für Videopodcasts. Geplant ist, dass Nutzerinnen und Nutzer direkt in der App zwischen dem Ansehen und Anhören von Sendungen switchen können. So können die User die Videos fortan direkt in der App wiedergeben, in eine horizontale Vollbildansicht wechseln sowie für die Offlinewiedergabe herunterladen. Dabei ist auch eine automatische Qualitätsanpassung geplant, die für eine flüssige Wiedergabe bei unterschiedlichen Netzwerkbedingungen sorgen soll. "Vor zwanzig Jahren hat Apple dazu beigetragen, Podcasts mit ihrer Integration in iTunes einem breiten Publikum zugänglich zu machen, und vor mehr als einem Jahrzehnt haben wir die eigenständige Apple Podcasts App gestartet", erklärte Eddy Cue, Senior Vice President of Services bei Apple. "Der heutige Tag markiert einen entscheidenden Meilenstein auf diesem Weg."

Heide Oestreich © RBB/Gundula Krause
Heide Oestreich wird zum 1. März neue Leiterin der RBB-Radiosender radioeins und radio3. Die 57-Jährige arbeitet seit mehr als 25 Jahren als Journalistin und Redakteurin und tritt die Nachfolge von Dorothee Hackenberg an, die in den vorgezogenen Ruhestand eintritt. "Heide Oestreich kennt beide Programme und den RBB sehr gut und bringt zugleich wertvolle Erfahrungen von außen mit. Sie ist eine leidenschaftliche Programm-Macherin", sagte RBB-Programmdirektor Robert Skuppin und zeigte sich davon überzeugt, dass sie "keine Scheu vor der Komplexität ihrer neuen Aufgaben hat". Oestreich selbst betont: "Die Leitung der Programme radio3 und radioeins ist eine echte Herausforderung in unserem sehr dichten Radiomarkt. Die beiden Kulturwellen haben sehr unterschiedliche Profile und Temperamente - und sind doch beide weit mehr als kulturelle Soundtracks. Sie stehen für einen weiten Kulturbegriff und sind debattierfreudig. Hier arbeiten zwei großartige Teams, deshalb nehme ich die Aufgabe gern an, diese Profile gemeinsam zu stärken und weiterzuentwickeln."