© funk
funk, das junge Content-Netzwerk von ARD und ZDF, beendet den Podcast "Brave Mädchen". Das Projekt gehe nach der ersten Staffel zu Ende, erklärte funk in den Kommentaren der neuesten Episode. "Im Austausch zwischen funk und dem Team wurde deutlich: Rahmenbedingungen und Zielsetzungen haben nicht so zusammengepasst, wie es für eine zweite Staffel nötig wäre. Deshalb wurde entschieden, das Format zu beenden." Ganz überraschend kommt der Schritt nicht, immerhin hatte funk den Podcast mit Suki Tegan und Henna im Vorjahr in eine längere Pause geschickt, nachdem die beiden Hosts über schlecht über eine YouTuberin gesprochen hatten. Auch danach sorgten immer wieder Aussagen für Wirbel und Diskussionen in den sozialen Netzwerken. Vom Tisch ist das Thema damit übrigens nicht: Die Moderatorinnen haben bereits ein neues Projekt angekündigt, in dem sie "komplett ungefiltert alles erzählen" wollen. Die erste Folge soll dabei zur "Abrechnung" werden.
© Raab Entertainment
Raab Entertainment, die Produktionsfirma von Stefan Raab, hat unter dem Namen Re*Play ein neues Podcast-Studio gegründet. Mit dem "Knockout Club" ist nun auch schon ein erstes Video-Podcast-Projekt erschienen, in dem der aus dem Fernsehen bekannte Rechtsanwalt und kampfsportbegeisterte Christopher Posch zusammen mit Geschäftsführer der Hamburger Kneipe "Die Ritze" und Ex-Judoka Ken Hövermann gemeinsam zu hören sind. Jeden Montag sollen sie Einblicke in die Welt von MMA, Boxen, Kickboxen und Muay Thai liefern. "Podcasts begleiten uns alle schon lange als Konsumenten und die beschleunigte Entwicklung hin zu einem audiovisuellen Format bietet große Überschneidungen zu unseren Kernkompetenzen: kreative Ideen handwerklich perfekt und mit viel Fingerspitzengefühl für Künstler, Creator und Konsumenten zu realisieren", so Daniel Rosemann, Geschäftsführender Gesellschafter von Raab Entertainment. Neben Konzeption und Produktion will das Unternehmen auch die Vermarktung und eine mögliche Live-Umsetzung inhouse anbieten. "Wir arbeiten nach wie vor wie ein Start-up und bewegen uns agil in neue Geschäftsbereiche", so Rosemann. "Dabei wollen wir so integriert wie möglich arbeiten, weil wir glauben, dass durch Bündelung in einer Hand mehr Durchschlagskraft entsteht. Bei uns sind Podcasts keine Massenware, sondern liebevolles Storytelling in jedem einzelnen Podcast."
© WDR/Thomas von der Heiden
Seit Beginn der Woche steht fest, dass Olli Briesch und Michael Imhof die Moderation der 1Live-Morgensendung abgeben werden - nach rund zwei Jahrzehnten. Im DWDL.de-Interview sprach das Duo am Montag über seine künftigen Pläne bei WDR 2 und WDR 5. Ihren 1Live-Abschied begehen die beiden jedoch mit einer besonderen Ausgabe: Am 20. März moderieren Briesch und Imhof von 5 Uhr bis in den frühen Abend. Den Abschluss bildet am selben Abend ein Event im Kölner Gloria. Bei WDR 2 übernehmen die beiden indes ab dem 18. April gemeinsam den Samstagvormittag, womit sie Steffi Neu nach acht Jahren ablösen. "Ich bin froh und neugierig, wie es ist, samstags frei zu haben", ließ sich Neu zitieren, "und ich wünsche Olli und Micha viel Freude. Mir hat es immer unglaublich viel Spaß gemacht." Wer den frei werdenden Platz in der 1Live-Morningshow übernehmen wird, ist noch nicht bekannt. Dies will der WDR "zu einem späteren Zeitpunkt" bekanntgeben.
© Audible
Die Hörbuch-Plattform Audible führt ein neues "Standard"-Abo ein - neben Deutschland erfolgt die Einführung zeitgleich auch in den USA sowie in Kanada, Großbritannien, Australien und Frankreich. Nutzerinnen und Nutzer erhalten dadurch zum Preis von monatlich 6,99 Euro in jedem Monat Zugriff auf ein Hörbuch aus dem gesamten Katalog sowie unbegrenzten Zugriff zu einer kuratierten Auswahl an Titeln aus dem Streaming-Sgment. Dazu zählen ausgewählte Audible-Originals und rund 200 Produktionen, die zuvor über Wondery+ verfügbar waren. Audible sieht in dem neuen Abo einen "besonders unkomplizierten Einstieg für alle, die aktuelle Bestseller hören oder die Welt der Hörbücher, Hörspiele und Podcasts für sich entdecken möchten". Erste Tests in ausgewählten Märkten zeigten nach Angaben der Amazon-Tochter eine "starke Entwicklung" bei der Gewinnung neuer Abonnentinnen und Abonnenten sowie eine hohe Bindungsrate. "Mit der Erweiterung unserer Optionen für Abonnements erleichtern wir insbesondere Gelegenheitsnutzerinnen und -nutzern den Zugang, während wir Verlagen und Kreativen ermöglichen, neue Zielgruppen zu erreichen - eine Win-Win-Situation, die die gesamte Hörbuch-Kategorie stärkt", so Cynthia Chu, Chief Financial & Growth Officer bei Audible. Neben dem "Standard"-Abo bietet Audible weiterhin sein "Premium"-Abo an, das in Deutschland 9,95 Euro pro Monat kostet. Dieses umfasst den Zugang zum Streaming-Katalog sowie ein monatliches Guthaben für den Kauf eines Hörbuchs, das unabhängig vom Status des Abonnements erhalten bleibt.
© RBB/Hannah Lippmann/We Are Era
Die Einreichungsphase für den Deutschen Podcast Award hat begonnen. Verliehen wird der Preis erstmals am 13. Mai im Großen Sendesaal des RBB in Berlin vor 750 geladenen Gästen in insgesamt 24 Kategorien, die nach Angaben der Ausrichter "die gesamte Bandbreite des Mediums" widerspiegeln. Verliehen werden die Preise etwa an journalistische Leistungen, Comedy, Fiktion, Newcomer, Laberpodcasts und Hosts. Die Teilnahme ist kostenfrei; eingereicht werden können die Formate noch bis zum 22. März über die offizielle Website. Am Ende entscheidet eine rund 50-köpfige Jury über die Preise. Dieser gehören unter anderem Pinar Atalay, Louis Klamroth, Marlene Lufen, Ellen Koch und Andrea Zuska an. Initiiert wird der Deutsche Podcast Award von Acast, Amazon Music, ARD Sounds, Campfire.fm, Deutschlandfunk, Podimo, RTL+, Seven.One Audio und Spotify. Mit der Konzeption, strategischen Ausrichtung und Umsetzung wurde We Are Era als Veranstalter beauftragt.