Audio-Update vom 11. Juni
"Kerners 11" und "Ball in Sicht" starten zur Fußball-WM
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Mit genau elf Fragen will Johannes B. Kerner die WM-Tage in Form eines Podcasts einordnen. Mit "Ball in Sicht" ist zudem ein weiterer Podcast rund um das Turnier gestartet. Außerdem: Neues von Jagoda Mirinić und "Stern Investigativ".
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Die Telekom überträgt nicht nur sämtliche Spiele der Fußball-WM, sondern hat nun auch noch einen begleitenden Podcast mit Johannes B. Kerner gestartet. Bis zum 19. Juli soll der Moderator in "Kerners 11" täglich in genau elf Fragen den Turniertag einordnen. Dabei trifft er auf wechselnde Gäste. Zum Auftakt ist Tom Kaulitz dabei, der auch als sogenannter "Fan-Experte" für MagentaTV im Einsatz ist. Die Telekom verspricht ein "schnell reagierendes, kompaktes, emotionales und meinungsstarkes Gesprächsformat zwischen Spielen, Studio, Fanperspektive und gesellschaftlicher Einordnung". Kerner - selbst bei der WM vor Ort - soll in dem Podcast erklärtermaßen auch die Brücke nach Deutschland schlagen.
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Einen WM-Podcast hat auch Open Minds Media ("Westerwelle") gestartet: "Ball in Sicht" ist der Name des Video-Podcasts, in dem der ehemalige MDR-Programmdirektor und langjährige Sportreporter Klaus Brinkbäumer zusammen mit Rüdiger Barth, früher Sportchef beim "Stern", über Themen rund um die Weltmeisterschaft sprechen werden. Geplant sind mindestens zwölf Ausgaben des Formats, das sich als Spin-Off des im Februar gestarteten Podcasts "Land in Sicht" versteht. "Seit ich Journalist geworden bin, denke ich: was für Geschenk, mich beruflich mit all den Dingen beschäftigen zu dürfen, auf die ich selbst neugierig bin", sagt Brinkbäumer. "Dieser neue Fußball-Podcast unserer Open Minds Media ist die logische Folge der Gespräche, die Rüdiger Barth und ich seit vielen Jahren privat führen und die ständig um zwei Fragen kreisen: Warum scheitert dieses Team? Und warum gewinnt jenes?". Vermarktet wird "Ball in Sicht", das mit der Länge einer Fußball-Halbzeit eher kompakt daherkommen soll, von Seven.One Audio.
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Unter dem Titel "Der Untergang der Sea Story" erscheint in dieser Woche ein neuer Podcast von "Stern Investigativ". Alle sieben Folgen sind ab Freitag zunächst exklusiv auf "Stern+" und RTL+ verfügbar. Die ersten drei Folgen erscheinen darüber hinaus jede Woche freitags auf allen gängigen Podcastplattformen. Auf der Plattform "campfire.fm" können Hörerinnen und Hörer zudem mit den Hosts in Kontakt treten und das Zusatzmaterial anschauen. Inhaltlich beschäftigt sich der Podcast mit den Ereignissen vom 25. November 2024, als auf dem Roten Meer vor der Küste Ägyptens ein Touristenschiff mit 45 Menschen an Bord kentert und elf Menschen sterben, darunter drei Deutsche. Wie es dazu kommen konnte, und wer für die Katastrophe mitverantwortlich ist, zeichnen die "Stern"-Reporter Tina Kaiser und Marc Neller in dem Podcast nach. Bereits im vergangenen Jahr hatte ein Rechercheteam von "Stern" und RTL die Hintergründe der Katastrophe recherchiert und sie unter anderem in der Doku "Todesfalle Rotes Meer - Reise ins Unglück" öffentlich gemacht.
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Jagoda Mirinić hat einen weiteren Podcast gestartet, der in ARD-Kooperation mit SWR, WDR und Radio Bremen unter der Federführung des Hessischen Rundfunks (HR) entsteht. Während sie bei "Freiheit Deluxe" schon seit fünf Jahren Menschen trifft, mit denen sie ihren jeweiligen Freiheitsbegriff beleuchtet, soll sich "Marinićs Freiheit" nun "bewusst von klassischen Meinungs- und Talkformaten" absetzen, heißt es. Stattdessen soll der Podcast in 25 bis 30 Minuten "fokussierte Analysen gesellschaftlicher und popkultureller Aufreger" liefern, und zwar "jenseits von Lagerlogiken und plakativer Empörung". Ergänzt wird jede Episode durch einen Gast, der eigene Erfahrungen oder besondere Einblicke mitbringt. "Marinićs Freiheit" erscheint ab sofort alle zwei Wochen im Wechsel mit "Freiheit Deluxe".
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Während mehr als ein Drittel der deutschen Hörerinnen und Hörer Werbung in Podcasts üblicherweise überspringt oder ausblendet, zeigt eine neue Studie von YouGov, dass Podcast-Konsumenten dennoch besonders empfänglich für Werbebotschaften sind. Deutsche Hörerinnen und Hörer empfinden sie dabei als deutlich weniger störend als andere Werbeformate. Nur 30 Prozent der befragten Medienkonsumenten in Deutschland finden Podcast-Werbung demnach nervig - der niedrigste Wert aller getesteten Formate. Zum Vergleich: Online-Display-Ads (50 Prozent) und Video-Plattform-Ads (47 Prozent) werden als deutlich störender wahrgenommen. "Deutsche Podcast-Hörer überspringen Werbung zwar häufig, aber sie tun dies weniger als Konsumenten in den USA, Großbritannien oder Spanien", sagt Isabel Shillingford, Business Development Manager bei YouGov Deutschland. "Bemerkenswert ist: 18 Prozent der deutschen Podcast-Konsumenten hören sich Werbung üblicherweise an – deutlich mehr als in anderen Märkten."
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Die WDR Mediagroup führt bei WDR 2 ein neues Werbemittel ein: Den Single Spot. Wie der Vermarkter mitteilte, handelt es sich dabei um eine "exklusive Sonderplatzierung", die ab dem 20. Juli verfügbar sein wird. Auf diese Weise sollen Kunden ihre Marke künftig "prominent und losgelöst von klassischen Werbeinseln direkt vor den WDR 2 Nachrichten platzieren", heißt es. Geplant ist der Einsatz montags bis freitags an vier Sendestunden pro Tag - jetzt kurz vor halb.
"Kerners 11" und "Ball in Sicht" starten zur Fußball-WM
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