Stefan Mölling © RMS
Carsten Dorn wird ab 2027 gemeinsam mit Sven Thölen die Führung des Audiovermarkters RMS übernehmen. Das hat das Unternehmen mitgeteilt. Gleichzeitig wurde bekannt, dass der aktuelle Co-CEO Stefan Mölling entschlossen hat, seinen 2027 auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern, um "eine neue berufliche Aufgabe außerhalb des Unternehmens" zu übernehmen "Die Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen", sagte Mölling. "RMS ist ein tolles Unternehmen mit starken Gesellschaftern, einem großartigen Team und einer klaren Zukunftsperspektive. Gleichzeitig bieten sich mir jetzt Möglichkeiten, noch einmal einen großen Entwicklungsschritt zu machen. Diese Chance möchte ich nutzen und habe daher auf eine Vertragsverlängerung verzichtet. Das ist keine Entscheidung gegen RMS, sondern für meine persönliche Zukunft." Sein Nachfolger Carsten Dorn war zuletzt Geschäftsführer der Score Media Group und war zuvor bei Media Impact und Axel Springer tätig. Sein genauer Starttermin steht noch nicht fest. "Spätestens im Laufe des Jahres 2027" werde er jedoch seine Funktion bei RMS aufnehmen, hieß es. "Stefan Mölling und Sven Thölen haben RMS in einem herausfordernden Marktumfeld strategisch erfolgreich weiterentwickelt. Sie haben die Sichtbarkeit von RMS und der Gattung Audio gestärkt, Innovationsprojekte gestartet und die Transformation des Unternehmens konsequent vorangetrieben", sagte Kai Fischer, der Vorsitzende des RMS-Aufsichtsrats. "Wir hätten den Vertrag mit Stefan Mölling gerne verlängert, respektieren aber seinen Wunsch, eine neue Herausforderung anzunehmen. Gleichzeitig freuen wir uns, mit Carsten Dorn einen ausgewiesenen Vermarktungs- und Transformationsexperten für RMS gewonnen zu haben."

Deutschlandfunk © Deutschlandfunk
Die geplanten Reformen des Deutschlandsfunks lösen vor allem unter den sogenannten festen freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Sorgen aus. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, stellen sie sich die Frage, ob die Fachredaktionen, für die sie bislang arbeiten, sie in Zukunft noch in de Umfang benötigen wie bisher. Demnach befürchten etwa die Ältere, die bislang vorwiegend für das lineare Radioprogramm gearbeitet haben, von jüngeren Kolleginnen und Kollegen verdrängt werden könnten. Laut "SZ" ist geht es dabei um auch den Vorwurf einer möglichen Altersdiskriminierung. "Die Befürchtung ist, dass viele dieser kleinen Beiträge nach der Programmreform nicht mehr benötigt werden und damit auch wichtige Inhalte für das Programm verloren gehen", sagte Rainer Brandes, stellvertretender Vorsitzender der Freienvertretung des Deutschlandradios, der "Süddeutschen Zeitung". Dem Bericht zufolge zeigte Programmdirektorin Jona Teichmann Verständnis und verwies darauf, dass sich viele Kolleginnen und Kollegen innerhalb des Senders neu orientieren müssten. So würden künftig etwa weniger Moderatorinnen und Moderatoren benötigt. "Wir werden nach der Reform insgesamt keinen Cent weniger an Honoraren für freie Mitarbeiter auszahlen als bislang", sagte Matthias Gierth, Leiter der Hauptabteilung Kultur beim Deutschlandfunk. Der Bedarf an Recherchen werde sogar wachsen. Bereits vor wenigen Wochen war bekannt geworden, dass sich Unmut über die geplanten Veränderungen regt (DWDL.de berichtete). Details zum neuen künftigen Konzept, das wohl ein Aus der halbstündigen Fachsendungen in ihrer bisherigen Form vorsieht, sollen Anfang Juli vorgestellt werden.

Der Einschlafpodcast © Radio Bremen / Eike Wiekhoff
Bremen Zwei startet einen "Einschlafpodcast", in dem Bestsellerautorin Sina Scherzant ab sofort "Gute-Nacht-Geschichten zum Runterkommen und Einkuscheln" vorlesen soll. Ihre Storys schreibt die Autorin dabei exklusiv für den Podcast: In jeder Folge liest sie eine Nachricht von einer Hörerin oder einem Hörer vor, in der die Person schildert, woran sie vor dem Einschlafen denkt. Passend dazu verfasst Sina Scherzant dann eine Einschlafgeschichte. Die erste von zunächst sechs geplanten Ausgaben ist am Mittwoch erschienen. Sina Scherzant ist freie Autorin und betreibt mit "Stories of Deutschland" bereits einen Podcast von Radio Bremen für Cosmo. hr literarisches Debüt "Am Tag des Weltuntergangs verschlang der Wolf die Sonne" stand auf der Shortlist für den Literaturpreis Ruhr. 2025 wurde sie für ihren zweiten Roman "Taumeln" mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet.

Löhr und Pennekamp © FAZ
Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" hat mit "Löhr & Pennekamp" ihren ersten Video-Podcast gestartet. Es ist zugleich der erste "FAZ"-Podcast, der die Hosts schon im Titel trägt. Das wöchentliche Format mit Wirtschaftskorrespondentin Julia Löhr und Johannes Pennekamp, verantwortlicher Redakteur für Wirtschaftsberichterstattung, soll sich wöchentlich der wirtschaftspolitischen Debatte in Deutschland widmen. In jeder Ausgabe geht es um das bestimmende wirtschaftspolitische Thema, das in 30 Minuten besprochen werden soll - "hintergründig und pointiert", wie die "FAZ" verspricht. Zugleich will sie ihre Audio- und Videoformate ausbauen, "um die Stärken ihrer Redaktion - analytische Tiefe, exklusive Zugänge, ökonomische Kompetenz - in den Formaten zugänglich zu machen, die das Publikum heute erwartet", so die "FAZ" weiter. Podcasts seien dabei "ein zentraler Baustein der digitalen Strategie des Hauses".

I Did It © Story House Productions
Mit einem neuen wöchentlichen Podcast will Story House Productions einen "Blick hinter die Fassade der Entertainment-Industrie" richten und persönliche Erfolgsgeschichten in den Mittelpunkt stellen. "I Did It" nennt sich das Format, in dem Marina Bozorgadeh, bekannt als "Die Marina" oder "Die Bossin", ab sofort jeden Donnerstag mit verschiedenen Persönlichkeiten aus der Unterhaltungsbranche über ihren Werdegang, über Herausforderungen und die Realität hinter dem Erfolg spricht. Bozorgadeh arbeitet als PR-Expertin, Autorin, Talent Managerin und CEO ihrer eigenen Agentur.  Fokus ihres Podcasts sollen Themen wie Selbstzweifel, das Imposter-Syndrom, Konkurrenzdruck, persönliche Werte, Work-Life-Balance und Burnout stehen. Gleichzeitig soll es um die Fähigkeit gehen, Rückschläge zu überwinden, sich neu zu erfinden und den eigenen Weg konsequent weiterzugehen.