Deutscher Radiopreis © Deutscher Radiopreis/Philipp Szyza
Premiere beim Deutschen Radiopreis: Zum ersten Mal in der Geschichte der Auszeichnung bieten öffentlich-rechtliche und private Sender in diesem Jahr zusammen eine eigens produzierte Hörfunksendung zur Verleihung am 10. September an. Versprochen werden "die stärksten Momente der Verleihung, dazu gibt es Interviews mit prominenten Radio-Fans und Eindrücke von der Aftershow-Party. Über 20 Sender übertragen "die große deutschlandweite Radioshow", die klassische Verleihung des Deutschen Radiopreises aus dem Musical Theater an der Elbe wiederum ist zusätzlich auf mehr als 20 Sendern ab 20:05 Uhr zu hören. Im Video-Livestream wird die Gala zudem auf der Radiopreis-Website sowie bei RTL+ zu sehen sein, zeitversetzt läuft die Show außerdem in mehreren Dritten Programmen. Die Radio-Version wird moderiert von Karolin Fanknowski (Radio PSR) und Jens Hardeland (NDR 2). Thorsten Schorn kommentiert die Show zudem aus einem Radiostudio vor Ort. Als musikalische Gäste wurden Peter Maffay und Johannes Oerding, Tiffany Aris, Rea Garvey, Zah1de, Fast Boy und Benét Monteiro aus "MJ - Das Michael Jackson Musical" angekündigt.

Deutschrap ideal © HR/You FM
Die Hip-Hop-Show "Deutschrap ideal" mit Moderator und Musikjournalist Simon Vogt wächst und ist ab dem 14. September in 14 Bundesländern zu hören. Fortan senden DasDing, N-Joy, Bremen Next und MDR Sputnik die zweistündige Show zeitgleich - sie läuft jeweils montags ab 22 Uhr. Fritz vom RBB strahlt die Sendung zusätzlich mittwochs um Mitternacht aus. "Deutschrap ideal" werde damit "zur größten HipHop-Radioshow Deutschlands und gibt HipHop-Kultur so viel Radiofläche wie nie zuvor", erklärte der HR, vor "Deutschrap ideal" 2019 als Radiosendung startete. Die Kooperation der jungen ARD-Programme setze "ein starkes Zeichen für HipHop-Kultur im Radio". "Deutschrap ist längst eine der prägendsten Jugendkulturen Deutschlands - und bekommt jetzt auch im Radio die Fläche, die seiner gesellschaftlichen und kulturellen Bedeutung entspricht. Für uns ist das ein besonderer Meilenstein", so Simon Vogt. Und Patrick Secker, Redaktionsleiter & Produktmanager von "Deutschrap ideal", betont: "Unser Anspruch ist es, Hip-Hop-Kultur nicht nur abzubilden, sondern ihr im Radio genauso wie auf den weiteren Ausspielwegen der ARD den Platz zu geben, den sie verdient."

Sportschau © ARD
Seit Beginn der neuen Saison sind die Bundesliga-Audiostreams der "Sportschau" auf zusätzlichen Plattformen verfügbar. Neben ARD Sounds, "Sportschau.de" und der "Sportschau-App" werden die Live-Reportagen zu den Einzelspielen der Bundesliga erstmals auch direkt in die Angebote von "kicker", der Bundesliga und dem "RND" eingebunden. Produziert werden die Audioübertragungen weiterhin wie gehabt vom WDR. "Wir wollen mit unseren starken Inhalten möglichst viele Menschen erreichen. Dafür müssen unsere Angebote einfach auffindbar und zugänglich sein - dort, wo die Menschen bereits unterwegs sind", sagte WDR-Intendantin Katrin Vernau, die zugleich Sportintendantin der ARD ist. "Deshalb stellen wir die Audiostreams der 'Sportschau', zusätzlich zu unseren eigenen Angeboten, jetzt auch Partnern zur Verfügung. So können Fußball-Fans die Bundesliga künftig noch einfacher live verfolgen - auf der Plattform, die für sie am besten passt." Die Konferenzen der 1. und 2. Bundesliga sowie die Einzelpartien der 2. Liga bleiben weiterhin exklusiv über die Angebote der "Sportschau" sowie bei ARD Sounds verfügbar. Zusätzlich bietet die Sportschau dort Audiostreams der Champions League sowie zu weiteren Sportarten an.

Weidelland © SZ/Rafael Heygster laif
Die "Süddeutsche Zeitung" startet eine neue Podcastserie, die sich mit der Geschichte der AfD und dem Aufstieg von Alice Weidel befasst. Geplant sind sechs Folgen, die unter dem Titel "Weidelland - Die AfD und ihr Weg zur Macht" erscheinen. Die ersten beiden Folgen erscheinen an diesem Donnerstag ab 17:00 Uhr, danach geht's wöchentlich mit einer Folge weiter. Kostenlos anhören lässt sich allerdings nur die erste Folge. "Alice Weidel ist die schillerndste Figur der AfD, aber auch die undurchschaubarste", sagt Roman Deininger, stellvertretender Chefredakteur der "SZ" und Host des Podcasts. Besonders Interviews mit ehemaligen Arbeitskollegen der früheren Unternehmensberaterin Weidel, so Deininger, hätten geholfen, dem Phänomen Weidel näher zu kommen. Für den Podcast haben mehrere "SZ"-Journalisten mit zahlreichen Wegbegleitern Alice Weidels gesprochen, darunter Förderer wie Alexander Gauland, aber auch Kritiker wie Hans-Olaf Henkel. Neben AfD-Politikern wie Tino Chrupalla und Beatrix von Storch kommen auch Expertinnen und Experten und ganz normale Wählerinnen und Wähler zu Wort.

Stolz oder Vorurteil? © Armin Fisekovic
Der Journalist und Autor Fabian Grischkat startet den neuen Video-Podcast "Stolz oder Vorurteil?", in dem er mit Gästen aus Politik, Kultur, Medien und unterschiedlichen Lebenswelten über Heimat, Herkunft, Identität, Klasse und Zugehörigkeit spricht. Dabei sollen "migrantische und progressive Stimmen auf ostdeutsche, urbane und konservativere Perspektiven" treffen, heißt es. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie ein modernes gesellschaftliches "Wir" aussehen kann, "das Zugehörigkeit ermöglicht, ohne Menschen auszuschließen oder politische Vereinnahmungen zu begünstigen". In der ersten, bereits erschienen Ausgabe Episode trifft Grischkat auf den Comedian und Content Creator Ryko. Weitere Gäste der Staffel sind unter andere Anissa Loucif, Gregor Ryl, Bodo Ramelow, Yasmine M'Barek und Hendrik Bolz. "Wir dürfen die schwarz-rot-goldene Flagge nicht den Rechten überlassen. Gleichzeitig geht es mir nicht darum, verkürzte Antworten zu liefern", sagt Grischkat, der in der Vergangenheit mit seiner Kampagne "Stolzmonat" bereits einen von Rechtsextremen als Gegenentwurf zum Pride Month besetzten Begriff umgedeutet hat, indem er sich "Stolzmonat" als Marke eintragen ließ und die Aktion mit einer queeren Merch- und Spendenkampagne zugunsten der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld verband. Das nun von der Landesanstalt für Medien NRW geförderte und von We Are Era produzierte Podcast-Format umfasst zwölf Folgen. Über einen Zeitraum von drei Monaten erscheint jeweils eine neue Episode pro Woche, zunächst auf Spotify, anschließend auf YouTube.

Hilal © RTL
"Stern" und RTL veröffentlichen den neuen True-Crime-Podcast "Hilal", der sich mit dem Verschwinden der damals zehnjährigen Hilal Ercan am 27. Januar 1999 mitten in Hamburg befasst. Die Hosts - RTL-Nord-Reporterin Annalena Antzar und "Stern"-Reporter Nicolas Büchse - rekonstruieren in neun Folgen Hilals letzte Schritte und treffen dabei ihre Mutter, Schwester und ihren Bruder, lassen Ermittler zu Wort kommen, finden Zeugen und suchen den Kontakt zu Tatverdächtigen. Die ersten vier Folgen erscheinen ab Freitag wöchentlich kostenlos auf "Stern+", RTL+ sowie weiteren Plattformen. Bei "Stern+" und RTL+ sind darüber hinaus schon jetzt auch die weiteren fünf Folgen zu hören. Außerdem erscheint am Freitag auf dem YouTube-Kanal von RTL Nord die begleitende Dokumentation "Ihre letzten 298 Schritte - das Verschwinden von Hilal Ercan".